Ott Falcken-
berg 
Schul

Monologe #7

Schauspiel / 21.06.2018 /

mit dem 3. Jahrgang Schauspiel

© Federico Pedrotti

am 21. Juni mit dem 3. Jahrgang Schauspiel  // um 20 Uhr in Kammer 3 der Münchner Kammerspiele // Eintritt frei // Karten online und an der Theaterkasse

Es spielen:

Sina Dresp: “Orestie” von Aischylos; gearbeitet mit Christiane Pohle

Rosa Falkenhagen: “Nothing hurts” von Falk Richter; gearbeitet mit Eckhard Winkhaus

Marie-Joelle Blazejewski und Tenzin Kolsch: “Heiratsantrag” von Anton Tschechow; gearbeitet mit David Shiner

Lennard Eger: “Orestie” von Aischylos; gearbeitet mit Anne Knaak

Marcel Herrnsdorf: “König Lear” von William Shakespeare; gearbeitet mit Thomas Lettow

Niklas Wetzel: Collage Kinderbuch “Wo die wilden Kerle wohnen” und Film “Your name”; gearbeitet mit Manfred Riedel

Saal 600

Regie / 23.06.2018 /

Uraufführung / Abschlussinszenierung Regie von Kevin Barz

Premiere am 2. März 2018 in Kammer 3 der Münchner Kammerspiele Weitere Vorstellungen am 23. Juni um 20 Uhr Karten 9 € / ermäßigt 5 € unter www.muenchner-kammerspiele.de
Inszenierung Kevin Barz Komposition Paul Brody Bühne/Kostüme Anika Wieners Dramaturgie Carolina Heberling Sounddesign Martin Sraier-Krügermann Licht Fiona Hamann, Katrin Langner Video Dirk Windloff Regieassistenz Leonie Kopineck Mit William Bartley Cooper, Lea Johanna Geszti, Lina Habicht, Mona Vojacek Koper Musiker Paul Brody (Trompete), Silke Lange (Akkordeon), Claudio Puntin (Klarinette), Gabriella Strümpel (Cello)

© Milena Wojhan

© Milena Wojhan

© Milena Wojhan

© Milena Wojhan

© Milena Wojhan

© Milena Wojhan

© Milena Wojhan

Wie klingt das Böse? „SAAL 600“ überführt den Nürnberger Prozess in eine Komposition für ein Quartett. Der dokumentarische Musiktheaterabend zeigt die Verhandlung über die grausamsten Verbrechen des dritten Reiches aus der Sicht von vier Simultandolmetschern – diese hatten im Gerichtsaal ihren ersten Auftritt vor den Augen und Ohren der Weltöffentlichkeit.

Mit freundlicher Unterstützung der Richard Stury Stiftung

„Dolmetscher des Unsagbaren

Ein vielstimmiger Chor, in dem sich Macht und Angst und die blanken Emotionen mischen: sie fallen sich ins Wort, übertönen die sonoren Ansprachen der Ankläger, sie rechtfertigen und verstricken sich, verschweigen oder beschwören noch nachträglich ihre Gesinnung.

Im Takt mit der Musik prasseln die Fragmente ihrer Sprache des Hasses hernieder, wenn da mit unerträglicher Sachlichkeit von der Auslöschung des Seins berichtet wird.

Lea Johanna Geszti, Lina Habicht, Mona Vojacek Koper und William Bartley Cooper sitzen in gläsernen Sprecherkabinen […] und spielen diese vier Figuren mit stoischer Härte. Nur manchmal zeigen sie mit einem Zucken im Gesicht, einer nervösen Geste, wie sehr dieser Job die Dolmetscher tief in der Seele gerührt haben muss. […] Kevin Barz zeigt das in seiner außergewöhnlich mutigen, klug mit den Elementen des Dokumentartheaters spielenden Inszenierung, wenn er die Prozesspause als einen Akt der Erleichterung zeigt: da tanzen zwei der Akteure (wie seinerzeit ja tatsächlich in den Räumen des Grand Hotels) erst zögernd, bald rasend selbstvergessen – und es ist ein Tanz auf den Leichen, von denen sie als Sprachrohr der Kriegsverbrecher wie auch des Gerichts zu berichten hatten.“

Fürther Nachrichten

zeit zu lieben zeit zu sterben

GastspielSchauspiel / 26.06.2018 /

Jahrgangsinszenierung des 3. Studienjahres Schauspiel

Premiere am 20. April 2018 in Kammer 3 der Münchner Kammerspiele Weitere Vorstellungen am 26. Juni zu Gast beim Schauspielschultreffen in Graz Karten 9 € / ermäßigt 5 € unter www.muenchner-kammerspiele.de
Autor Fritz Kater Inszenierung Robert Lehniger Bühne und Kostüme Kathrin Krumbein Dramaturgie Beret Evensen Musik Daniel Murena Ausstattungsassistenz Caroline Ziegert Regieassistenz Jacqueline Reddington Mit Marie-Joelle Blazejewski, Marie Domnig, Sina Dresp, Lennard Eger, Rosa Falkenhagen, Marcel Herrnsdorf, Tenzin Kolsch, Janus Torp, Niklas WetzelKlara Wördemann, Maria Wördemann

© Federico Pedrotti

© Federico Pedrotti

© Federico Pedrotti

© Federico Pedrotti

© Federico Pedrotti

© Federico Pedrotti

© Federico Pedrotti

vorn ist das paradies man muss nur mehr davon verlangen

Erster Sex, erster Rausch und der Himmel so weit – Fritz Kater erzählt vom Jungsein, von der Liebe und dem Aufbruch ins Leben. Über drei eigenständige Teile spannt sich ein Bogen aus Erinnerungsfetzen, filmischen Dialogen und atemlos dichter Prosa. Den Hintergrund bildet der Mikrokosmos der ehemaligen DDR und doch ist die Geschichte universell: Wenn der Horizont weit wird, die Perspektiven aber eng, braucht es Kraft und Mut, die eigenen Träume nicht aus den Augen zu verlieren.

Finnisch

Regie / 05.07.2018 /

Projekt 3. Jahrgang Regie von Jacqueline Reddington

 

© Saskia Pfeiffer

Premiere 5. Juli 2018 um 20 Uhr in Kammer 3 der Münchner Kammerspiele Weitere Vorstellungen am 7. und 8. Juli um 20 Uhr Karten 9 € / ermäßigt 5 € unter www.muenchner-kammerspiele.de
Autor Martin Heckmanns Inszenierung Jacqueline Reddington Bühne Louis Panizza Kostüm Ji Hyung Nam Dramaturgie Lüder Wilcke Video Saskia Pfeiffer, Leonard Schulz Mit Olaf Becker, Linda-Antonia Heue

Ein Mann allein zu Hause. Er wartet auf Besuch. Ein Ringen mit seinen Sehnsüchten beginnt, eine Stunde zwischen gefühlvollem Verlangen und obsessivem Fetisch vergeht. Die phantastischen Weiten des Digitalen öffnen sich: Wünsche lassen sich im Internet maßgetreu erfüllen, Sehnsüchte werden sofort verwirklicht – oder nie gestillt.

Die Welt erscheint uns grenzenlos und stets verfügbar, solange die W-Lan-Verbindung funktioniert. Aber hilft das, Einsamkeit zu mindern? Oder verstärkt die Allgegenwärtigkeit von Dienstleistungen und Inhalten die innere Leere nur?

Ein Abend zwischen leibhaftiger Realität und digitaler Täuschung.

Wie hoch ist Augenhöhe?

SchauspielWorkshop / 10.-12.07.2018 /

Ein inklusiver Workshop der Otto Falckenberg Schule in Zusammenarbeit mit dem Kulturreferat der Landeshauptstadt München, dem Kreativ Labor der Pfennigparade und der Freien Bühne München.

Premiere am 10. Juli 2018 um 19 Uhr in Kammer 3 der Münchner Kammerspiele Weitere Vorstellungen am 11. um 19 Uhr und am 12. Juli 2018 um 20 Uhr Karten 9 € / ermäßigt 5 € (inkl. MVV) gibt es unter www.muenchner-kammerspiele.de
Mit Stefano Bedrich, Deborah-Maditha Dolle, Shirin Lilly Eissa, Dennis Fell-Hernandez, Catrin Gammel, Frangiskos Kakoulakis, Joschka Kientsch, Regina Kögler, Lion Leuker, Jochanah Leonie Mahnke, Anna Katharina Seidel, Paul Hofmann-Wellenhof Leitung Crescentia Dünßer Mitarbeit und Assistenz Leonie Kopineck, Lucy Wilke

Gibt es Menschen ohne Behinderung?
Tut es dir weh, wenn ich tanze?
Wann hab ich es geschafft?
Gibt es die perfekte Bewegung?
Wo bist du mir ähnlicher als ich?
Was kannst du am besten nicht gut?
Werden Engel flügge?
Was trinken Fische?
Magst du Schokoladensoufflé?

Zwölf Kreative gehen spielerisch dem Schlagwort Inklusion und dem Narrativ des Normativen nach. Die Antworten? Entschieden subjektiv.

Herzenslust – wohin die Füße tragen …

SchauspielWorkshop / 13.07.2018 /

Ein Gesangsworkshop von Georgette Dee und Heinz-Peter Lange mit dem 3. Jahrgang Schauspiel

Am 13. Juli 2018 um 19.30 Uhr in Kammer 2 der Münchner Kammerspiele Karten 9 € / ermäßigt 5 € (inkl. MVV) gibt es unter www.muenchner-kammerspiele.de

War der Mensch zuerst Wanderer oder Dörflebauer, Jäger und Sammler oder sesshaft? Wie ist es,  frei durch die Welt zu streifen und wo es schön ist, zu bleiben, leben, lieben – weiter zu ziehen? Was ist das für ein Lebensgefühl, einfach im Jetzt zu sein, ohne Verpflichtungen und Zwänge?

Erzählt werden Geschichten zum Thema „Zigeunerleben“, als Metapher für ein freies, ungebundenes Leben ohne Sorgen um Haus und Hof, Bausparverträge und Miete.

werk it! 3 – Minifestival

Regie / 20.07.2018 /

Regieprojekte von Ayşe Güvendiren, Moritz Hauthaler, Caroline Kapp, Jacqueline Reddington

Am 20. Juli 2018 um 19 Uhr in Kammer 3 der Münchner Kammerspiele Karten 9 € / ermäßigt 5 € unter www.muenchner-kammerspiele.de
Unter dem Titel „Wirklichkeit als Material“ nähern sich die Regiestudierenden der OFS in einem Workshop mit Philipp Schulte dem Dokumentarischen Theater. Gegenstände ihrer künstlerischen Untersuchungen sind Grundbuch, Kriegsfotografie, Rassismus und sie selbst. Um Stücke mit aktueller Relevanz inszenieren zu können, werden Zusammenhänge, die als real gegeben empfunden werden, wie roher Werkstoff behandelt, den es zu bearbeiten gilt.

Archiv

NEW GREEK WAVE

Regie / 03.05.2018 /

Festival für zeitgenössisches Theater aus Griechenland

03. – 06. Mai 2018
Theater Bremen
Künstlerische Projektleitung: Isabelle Becker, Marthe Labes und Caroline Anne Kapp / Griechische Assistenz: Katerina Adamara
gefördert durch: Kulturstiftung des Bundes, Onassis Cultural Center / präsentiert von: Radio Cosmo und Diablog, Hellas Film Box Berlin

NEW GREEK WAVE ist ein Festival für zeitgenössisches griechisches Theater in Bremen. Initiiert von drei jungen Theatermacherinnen, die die szenischen Umsetzungen der jungen Künstler*innen aus Griechenland, die ihre Konflikte und Lebenswelten in ihren performativen Arbeiten verdichten, am Theater Bremen vorstellen wollen. Vom 3. bis 6. Mai 2018 stehen Gastspiele griechischer Performer*innen und Theatermacher*innen am Theater Bremen im Fokus. Die eingeladenen Künstler*innen grenzen sich mit großer Vehemenz von konventionellen Theaterstrukturen ab, verhandeln aktuelle Themen und kreieren neue hybride Theaterformen. Das Festival NEW GREEK WAVE bietet Raum für ein künstlerisches und soziales Netzwerk über nationale und kulturelle Grenzen hinweg. Ein wichtiger Dialog- und Kooperationspartner ist dabei die Experimentalbühne -1 am Nationaltheater Athen. Unter der Leitung von Anestis Azas und Prodromos Tsinikoris hat sie sich seit Oktober 2016 als ein Ort für experimentelle theatrale Projekte etabliert.

„Clean City“, eine dokumentarische Arbeit von Anestis Azas und Prodromos Tsinikoris, eine griechische Erstaufführung von „Die lächerliche Finsternis“ von Wolfram Lotz der Regisseurin Katerina Giannopoulou, die Geschichte eines Paares in Zeiten der Krise von Vasso Kamaratou und Kostas Koutsolelos und performative Arbeiten von Simos Kakalas und Nova Melancholia. Diese Produktionen bieten Anlass, um im Diskursraum über die Arbeitsbedingungen und Perspektiven des zeitgenössischen Theaters in Griechenland zu sprechen.

Einige Nachrichten an das All

GastspielSchauspiel / 15.06.18 / Bayerische Theatertage in Fürth /

mit dem 3. Jahrgang Schauspiel

Am 15. Juni 2018 um 20 Uhr zu Gast bei den Bayerischen Theatertagen in Fürth.      

EINIGE NACHRICHTEN AN DAS ALL

Szenische Entwürfe, Skizzen, Phantasien. Mit Texten von Wolfram Lotz

Ich weiß nicht, wie das gehen sollte, dass ich etwas über die Welt und mich unaussprechlichen Menschen sage. Ich wollte, ich könnte mir das Herz aus dem Leibe reißen und in den Weltraum schicken …

Das sorgfältige Lesen und Betrachten von Einige Nachrichten an das All, einem Theatertext des Autors Wolfram Lotz (*1981), bildete den Ausgangspunkt einer Recherche des 3. Studienjahres Schauspiel.In verschiedenen Arbeitskonstellationen untersuchten die Studierenden den Text, entschieden Fragestellungen, thematische Felder und Probenmethoden, auf der Suche nach konsequenten Übersetzungen in dem Text entsprechende und dennoch eigene ‚theatrale’ Sprachen, in Spielvorgänge, Figuren, Bilder.

Die zehn auf diesem Wege entstandenen Szenen sind als Skizzen und Entwürfe zu verstehen. Als Experimente, erste spielerische Annäherungen an den Text, an den Autor Wolfram Lotz und sein ganz spezielles Schreiben.

Katastrophe #6

Schauspiel / 15.04.2018 /

Eine Reihe des Ensembles / Samouil Stoyanov: „OHNE UNTER-TITEL IN TIMES NEW ROMAN“ / Performance / mit Anselm Müllerschön aus dem 1. Jahrgang Schauspiel / 2018

„Katastrophe“ ist die monatliche Reihe, die das Schauspieler*innen-Ensemble der Kammerspiele gestaltet, inszeniert und spielt. Direkt und ungefiltert, riskant und einmalig. Im April entwerfen Samouil Stoyanov und das Ensemble „VonUndZuUndNoch“ den Kammerspielediskurs „Ohne Unter-Titel“. Es geht um Verfügungsgewalt über die Bretter, die die Welt bedeuten – darum, diesen Brettern ihren Bedeutungs-Teppich unter den Füßen wegzuziehen. Zwischen Dilettantismus hinter einer Plastikplane und Professionalismus an der Rampe. Lärm! Krach! Leben!

Karten 9 € / ermäßigt 5 € unter +49 (0)89.233 – 966 00 oder www.muenchner-kammerspiele.de

Don’t Worry Be Yoncé

GastspielRegie / 19.04.2018 /

The XS Edition / eingeladen zum Festival „radikal jung“ 2018

Abschlussinszenierung Regie / Premiere der XL Version am 17. Mai 2017 in Kammer 3 der Münchner Kammerspiele Weitere Vorstellung am 19. April 2018 um 20 Uhr im Rahmen des Festivals „radikal jung“ am Münchner Volkstheater Karten unter www.muenchner-volkstheater.de
von und mit Stephanie van Batum und Stacyian Jackson

Diva, queen, sex bomb, mother, business woman, wife, feminist – #FLAWLESS.

Sie ist alles. Sie hat alles. Warum dann nicht sie werden?

Let Us Upgrade U: DON’T WORRY BE YONCÉ (XS) ist ein einfaches Tutorial für Einsteiger*innen und Fortgeschrittene, das in wenigen Schritten vorführt, wie jede*r Queen B werden kann. Liberté, Egalité, Be Yoncé: Because everyone deserves to be Bey.

Lecture Performance in englischer Sprache.

Das Schloss

Regie / 21.05.2018 /

Projekt 3. Jahrgang Regie von Moritz Hauthaler

© Federico Pedrotti

Premiere 3. Mai 2018 um 20 Uhr in Kammer 3 der Münchner Kammerspiele Weitere Vorstellungen am 21. Mai um 20 Uhr Karten 9 € / ermäßigt 5 € unter www.muenchner-kammerspiele.de  
nach einem Romanfragment von Franz Kafka Inszenierung Moritz Hauthaler Bühne Xaver Unterholzner Kostüm Henriette Müller Dramaturgie Laura Andreß Musik Martin Baumgartner, Laura Andreß Licht Fiona Hamann, Katrin Langner Video Vanessa Ivan, Leo Schulz Regieassistenz Carlotta Huys Mit Leah-Anouk Elias, Julia Windischbauer, Joscha Baltha, Dan Glazer

© Federico Pedrotti

© Federico Pedrotti

© Federico Pedrotti

© Federico Pedrotti

© Federico Pedrotti

© Federico Pedrotti

Als K. das Dorf betritt, blickt er in scheinbare Leere empor. Nebel und Finsternis umgeben den in der Ferne liegenden Schlossberg. Trotz Annäherungsversuchen bleibt das Schloss für ihn ein Mysterium, ein sich ständig wandelndes Vexierbild, dessen Versprechungen ihn aus der Enge und Kälte des Dorfes locken, sich aber doch nie ganz zu erfüllen scheinen. Denn der Weg der Bürokratie und Ämter ist weit. Und nur K.s Verlangen, zu dem Sehnsuchtsort, um dessen Anerkennung er unbeirrbar kämpft, vorzustoßen, lenkt ihn von den täglichen Niederlagen und Demütigungen ab.

K., der Suchende, ewig Fragen Stellende, beginnt, die scheinbar naturgegebene Logik des Schlosses und seine undurchschaubaren Macht- und Hierarchiestrukturen auszutesten, bis er sein Ziel schließlich völlig aus den Augen verliert. Zwischen beklemmender Dorfgemeinschaft und bürokratischem Apparat gefangen, führt er dort einen Kampf um sein Recht, wo alle sich längst mit der Ungerechtigkeit abgefunden und das Schloss als psychologisches System verinnerlicht haben.

„Das Schloss“ rückt die Unzuverlässigkeit von Erzählstruktur und Wahrnehmung in Kafkas Romanfragment in den Fokus und macht aus K.s Suche nach Antworten ein wirres Geflecht aus Spekulationen und Wahnvorstellungen. Die Narration um das undurchschaubare Schloss und seine Protagonisten bricht so in Einzelfragmente und wird zum Spiel der Perspektiven und Erinnerungen.

nevermore mp3

MusikSchauspiel / 22.+23.03.2018 /

Ein musikalisches Projekt von und mit dem 2. Jahrgang Schauspiel und Thomas Kürstner, Sebastian Vogel und Eckhard Winkhaus

Am 22. und 23. März 2018 um 20 Uhr in Kammer 3 der Münchner Kammerspiele Karten 9 € / ermäßigt 5 € unter www.muenchner-kammerspiele.de

Eine persönliche Begegnung mit Musik und Musikalität. Die Stimme als Instrument, das Wort als Musik, das Ohr als Seismograph meiner Empfindungen. Wie gewinnen musikalische Räume Kontur, wie wird aus Rauschen Musik, aus einzelnen Körpern ein gemeinsamer Klangraum? Und wie entstehen daraus Geschichten? Gemeinsam gehen die Studierenden auf die Suche nach musikalischen Experimentieranordnungen. Mit sich selbst und mit anderen.

Workshop mit Romy Hochbaum

BewegungSchauspielWorkshop / 14.03.2018 /

1. Jahrgang Schauspiel