Ott Falcken-
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Schule 

Wir machen eine Sommerprüfung Regie // Bewerbungen bis 28. Mai 2021 möglich // alle Informationen unter der Menüpunkt "Ausbildung" Wir machen eine Sommerprüfung Regie // Bewerbungen bis 28. Mai 2021 möglich // alle Informationen unter der Menüpunkt "Ausbildung"

Der große Marsch

JahrgangsinszenierungSchauspiel / 21.04.2021 /

von Wolfram Lotz / Jahrgangsinszenierung 2020/21

(schulinterne)Premiere 21. April 2021 um 20 Uhr Weitere Vorstellungen 22. April um 20 Uhr im Werkraum der Münchner Kammerspiele
Mit Marie Dziomber, Rasmus Friedrich, Philip Froissant, Julius Gruner, Anni Kumlehn, Jorid Lukaczik, Anton Nürnberg, Luca Rosendahl, Nathalie Schörken, Katharina Stark und Lilly-Marie Vogler Regie Anne Habermehl Bühne und Kostüme Christoph Rufer Dramaturgische Beratung Malte Jelden Musik Philipp Weber Licht Charlotte Marr Technik Maxi Blässing, Paul Friedrich Günther, Romy Gardumi Assistenz Regie Malina Sascha Hoffmann, Lennart Boyd Schürmann Assistenz Bühne Ji Hyung Nam Assistenz Kostüm Melina Poppe Aufführungsrechte S. Fischer Verlag, Frankfurt / Deutscher Theaterverlag GmbH, Weinheim

Was ist Widerstand? Ist Unsterblichkeit ein sinnvolles Ziel? Kann uns die Seegurke retten? Was Lotz‘ Figuren vereint, ist der Wunsch nach Überwindung der sogenannten Wahrheit, bis hin zur Überwindung des Todes an sich. Mit einem Sammelsurium aus Instrumenten betreten die elf Studierenden der Otto Falckenberg Schule die Bühne der Repräsentation und machen sich auf ihren ganz individuellen Marsch durch die Institutionen, die Gesellschaft und die Zeit.

Türken, Feuer

Regie / 03.07.2021 /

Projekt 3. Jahrgang Regie von Ayşe Güvendiren

Premiere 3. Juli 2021, Werkraum der Münchner Kammerspiele Weitere Vorstellungen 4. und 5. Juli 2021
von Özlem Özgül Dündar Mit Aydın Aydın, Marie Domnig, Cansu Yildiz Inszenierung Ayşe Güvendiren Ausstattung Theresa Scheitzenhammer Dramaturgie Marie-Sophie Ernst Licht Maxi Blässing Ton Paul Friedrich Günther Aufführungsrechte rowohlt Theater Verlag

Solingen 1993. Ein rassistischer Anschlag, einer von dutzenden “Einzelfällen”.Ein Haus steht in Flammen. Fünf Menschen sterben. Mütter – Überlebende, Ermordete und die eines Täters – versuchen in Türken, Feuer eine (gemeinsame) Sprache für die Umstände dieser Brandnacht zu finden. Ein kaleidoskopisches Gedankenspiel.

Archiv

R-Faktor

AbschlussinszenierungRegie /

Das Unfassbare

schulinterne Premiere 7. April 2021 Weitere Vorstellungen im Mai 2021 Gastspiel im Juni 2021 im Rahmen vom Körber Festival Junge Regie
mit Şafak Şengül Regie, Recherche, Textcollage Ayşe Güvendiren Bühnen- und Szenenbild Theresa Scheitzenhammer Kostüm und Maskenbild Melina Poppe Dramaturgie Carlotta Huys Sounddesign und Musik Sophia Jani Regieassistenz Suvi Schrank Regiehospitanz Lisa Fricke Dramaturgieassistenz Tassilo Pyko Bühnenbildassistenz und Mitarbeit Szenenbild Jiannis Murböck Kamera und Schnitt Louis Dickhaut Schnitt Oliver Buchalik Licht Maxi Blässing, Dominik Büchl Ton Friedo Günther Video Markus Bührend, Jens Baßfeld Komparserie Lisa Fricke, Suvi Schrank Mentorin Nora Abdel-Maksoud

»Erlebst du das tatsächlich so? Das kann doch nicht sein!« Dieser Unglaube schlägt rassismuserfahrenen Menschen, sobald sie der Dominanzgesellschaft von ihren Erlebnissen erzählen, regelmäßig entgegen.
Das Abwägen über den Wahrheitsgehalt ihrer Berichte beansprucht die weiße Mehrheitsgesellschaft in der Regel für sich.
In Anlehnung an dieses weiße Selbstverständnis einer Deutungshoheit laden BIPoC Kunst- und Kulturschaffende in »R-Faktor. Das Unfassbare«, einer politischen Late Night Show, nun selbstermächtigend dazu ein, über ihre Erfahrungen in der weiß dominierten Kunst- und Kulturbranche
zu urteilen. Entscheiden Sie: Ist es Fakt oder Fiktion?
Gemeinsam mit dem Publikum verfolgt eine Moderatorin die fiktionalisierten Berichte eines Schauspielstudenten, einer Film-Studentin, einer Regieassistentin und zwei Schauspielerinnen. Sie alle eint der R-Faktor: der Rassismus-Faktor und seine Reproduktion. Denn auch in Kulturinstitutionen, den selbsterklärten Orten einer künstlerischen Utopie, dominieren die strukturellen Ungleichheiten der Gesellschaft ihren Berufsalltag. Entwickelt aus Interviews mit 30 BIPoC Kunst- und Kulturschaffenden, bildet »R-Faktor« eine Wirklichkeit ab, vor der ihre weißen Kolleg*innen die Augen verschließen.

4. Besuch im Kreszentia-Stift

Ehrenamt /

Diesmal mit Cornelius Kiene, Florian Voigt, Isabell Höckel, Lea Reihl und Nils Thalmann aus dem 2. Jahrgang Schauspiel, wie immer unter der Leitung von Axel Humbert und mit Heinz-Peter Lange am Klavier! Es wurden Operetten-Lieder von Paul Abraham zum Besten gegeben, sowie ein bunter Mix von „Whiskey in the Jar“ über „Dream a Little Dream of Me“ bis hin zum plattdeutschen „Tüdelband“ gesungen. Danke an alle Beteiligten!

DER BLAUE VOGEL

Live-HörspielSchauspiel /

Ein Live-Hörspiel des Jahrgangs Schauspiel 2015-19

© Andrea Vizzarro, Kinder- und Jugendtheater Turgi

Hörspiel abrufbar unter https://vimeo.com/515265440 Premiere am 30. November 2017 in Kammer 3 der Münchner Kammerspiele
für alle ab 10 Jahren Autor Maurice Maeterlinck Künstlerische Leitung Frauke Poolman Ton Brigitte Fischer

Heiligabend. Eine Fee tritt in das Zimmer von Tyltyl und Myltyl und bittet die Geschwister, ihr bei der Suche nach dem sagenumwobenen „Blauen Vogel“ zu helfen. Ohne zu Zögern begeben die beiden sich auf eine abenteuerliche Suche nach dem großen und dem kleinen Glück.

Mit: Marie-Joelle Blazejewski, Marie Domnig, Sina Dresp, Lennard Eger, Rosa Falkenhagen, Marcel Herrnsdorf, Tenzin Kolsch, Janus Torp, Niklas Wetzel, Klara Wördemann, Maria Wördemann

„Das Märchen [gewinnt] an Dynamik und Witz […]. Dies liegt nicht zuletzt am Sprechvermögen der Vortragenden. Es gibt kaum einen Verhaspler oder Aussetzer. Noch im größten Durcheinander greifen die Rollen präzise und lebendig ineinander. Die einzelnen Bilder werden dabei durch Gesangseinlagen rhythmisiert und durch Live-Geräuschemachen unterstrichen. DER BLAUE VOGEL ist ein sehr hörens- und sehenswertes Märchen, eine kleine zeitlose Parabel über den Wert der Dinge.“

cult Nr. 56, Februar/März 2018

Broken Brecht

Regie /

ein epischer Autorinnenschaftskrimi

Netzpremiere: 5. März / 19.30 Uhr Einführungstalk live aus dem Babylon-Kino Berlin mit Jürgen Kuttner, Caro Kapp, Lennart Boyd Schürmann / 20 Uhr Live-Stream / am 7. März in der Mediathek Tickets und weitere Informationen unter https://brechtfestival.de
Inszenierung Caroline Kapp Mit Nellie Fischer Benson, Arina Toni, Marie Bloching, Jan Grosfeld Bühne Amina Nouns Kostüm Melina Poppe Sound Florian Wulff Schnitt Laura Kansy Video Kristina Kilian und Camille Tricaud Dramaturgie Manon Haase

In „Broken Brecht“ fragen sich „Die Frauen“, wie es passieren konnte, dass die Statue des berühmten Dichters Bert oder Bertolt oder Berthold … BRECHT stürzen konnte?
Klar ist: Jetzt ist sie kaputt. Das Ereignis hat stattgefunden, hier findet die Wiederholung statt. Der Text „Die Straßenszene“, in dem Bertolt Brecht seine Idee des epischen Theaters durchexerziert, und der nach seinem Erscheinen 1938 das Theater revolutionierte, dient bis heute folgenreich als Modell. Auch wenn es Brecht in erster Linie um eine ästhetische Neukonstruktion des Theaters ging, stellt „Die Straßenszene“ auch ein gesellschaftliches und politisches Werkzeug dar, um Ereignisse zu sezieren.

„Die Frauen“ greifen das Modell auf. Sie versuchen sich zu erinnern und stoßen bei der Ermittlung auf unzählige Fragen: Wer hat den Bau der Statue veranlasst? Wer sie letztlich gebaut? Wer sie eingeweiht? Und wieso steht sie nun nicht mehr? Mehr Protagonistinnen als vorerst gedacht, scheinen in den Bau der ikonisch gewordenen Statue verwickelt. Ihre kommissarische Arbeit führt zur Dekonstruktion von Erinnerung und Geschichtsschreibung. Am Ende kommen „Die Frauen“ brechtisch verfremdet bei sich selbst an und setzen ein neues Denkmal.

Eine Koproduktion des Brechtfestivals mit der Otto Falckenberg Schule München.

Aufführungsrechte: Ruth Berlau/Hoffmann

tanikō (cold love)

Regie /

Eine nō-Phantasie von Aloysia Boyd

Lennart Boyd Schürmann

Netzpremiere 5. März / 19.30 Uhr Einführungstalk live aus dem Babylon-Kino Berlin mit Jürgen Kuttner, Caro Kapp, Lennart Boyd Schürmann / 20.35 Uhr Live-Stream / am 7. März in der Mediathek Tickets und weitere Informationen unter https://brechtfestival.de
Mit Isabell Höckel, Jorid Lukaczik, Lennart Boyd Schürmann, Anna K. Seidel und Juno Meinecke Regie und Text Lennart Boyd Schürmann Dramaturgie Moritz Nebenführ Kostüme Carla Renée Loose Sound und Musik Stan Iordanov Kamera Leo van Kann Bühne Achinoam Alon, Marleen Johow, Moritz Nebenführ, Lennart Boyd Schürmann Keramik Achinoam Alon Maske Lilo Lucia Meyer Licht Maxi Blässing

Einem Gerücht zufolge hat Marieluise (‚Aloysia’) Fleißer das japanische Nô-Stück tanikô adaptiert. Im Unterschied zu Brechts Bearbeitungen des Stoffes in den Lehrstücken Der Ja-Sager/Der Nein-Sager hätten die Teilnehmer*innen an Fleißers revolutionärer Expedition wahrscheinlich gezögert, ob sie zwischen rotem Berg und braunem Tal auf dem richtigen Weg wandeln. Vielleicht hätte ihre Unentschiedenheit ihnen jedoch zur Entdeckung einer anderen, tastenderen Avantgarde verholfen, die mit den widersprüchlichen Impulsen revolutionären Begehrens umzugehen versucht.

Rumour has it that Marieluise (‘Aloysia’) Fleißer adapted the Japanese nō play tanikō. In contrast to Brecht’s treatment of the material in the didactic plays Der Jasager (He said Yes)/Der Neinsager (He said No), the participants in Fleißer’s revolutionary expedition would probably have hesitated as to whether they were walking on the right path between the red mountain and the brown valley. Perhaps, however, their indecisiveness would have helped them discover a different, more tentative Avantgarde that attempts to deal with the contradictory impulses of revolutionary desire.

Eine Koproduktion des Brechtfestivals mit der Otto Falckenberg Schule München.

Magic Black Box

Workshop Theorie /
1. bis 5. März 2021

Mit dem Betreten der Bühne, entscheidet sich für Performer*innen, und damit auch für die Zuschauer*innen, welche Regeln für das gemeinsame szenische Erleben gelten sollen. Bin ich Rotkäppchen? Jason? Ein Käfer? Ich selber? Was unterscheidet die performative Situation von der dramatischen? Bedeutet performatives Darstellen gleich sich selbst darzustellen? Und wer soll das sein – Ich selbst, auf der Bühne? Welche Rollen können wir dem Publikum geben und wie kann es uns im kreieren verschiedenster Situationen unterstützen? In dem Workshop wollen wir den Begriff der «Situation» einmal auf links drehen und die Bühne als Matrix, als magische Black Box für verschiedenste szenische Konfigurationen anlegen. Ziel des Workshops soll es sein die eigenen spielerischen Gestaltungsmöglichkeiten zu erweitern und dabei ein Grundlagenwissen über performative Spielweisen zu bekommen.

Viewpoints/Composition

Workshop Schauspiel / Körper /
22. bis 26. Februar 2021

Viewpoints ist eine methodische Arbeitsweise, die den einzelnen Schauspieler*innen, aber vor allem auch dem Ensemble, konkrete physische Orientierungs- und Handlungsmöglichkeiten eröffnet.
Was ist der Ausgangspunkt für die gemeinsame szenische Arbeit mit Kriterien, auf die sich alle Darsteller*innen beziehen können? Wie kann ein Kollektiv kreativ sein und gleichzeitig in einer Sprache kommunizieren, die objektiv und sachlich ist? Was ist die praktische Arbeitsgrundlage eines Ensembles jenseits von Analyse und Interpretation, von persönlichem Geschmack und subjektiver Erfahrung?
Viewpoints gibt praktische Antworten auf diese Fragen.
Es formt aus konkreten physischen Kriterien von Zeit und Raum, an denen sich Menschen im Umgang mit Anderen immer intuitiv aber unbewusst orientieren (z.B. Geschwindigkeit, Dauer, Abstand, Form), ein anwendbares Vokabular, das zum gemeinsamen Kommunikationsmittel und Instrumentarium des Ensembles wird.
Viewpoints ist Arbeitsgrundlage, Improvisationstechnik und Wahrnehmungstraining zugleich.
Es stellt den Darsteller*innen konkrete Werkzeuge zur Verfügung, die sie miteinander teilen und die nicht nur dem Training dienen, sondern grundlegender Teil des kreativen Prozesses sind.

Im ersten Teil des Workshops (Woche 1) wird in die Viewpoints eingeführt. Die Gruppe lernt schnell und systematisch, die physischen Kriterien anzuwenden und frei, assoziativ und produktiv miteinander zu improvisieren.
In der weiteren Vertiefung lernt die Gruppe mit den spezifischen Kriterien, aber auch mit allgemeinen darstellerischen Ausdrucksformen versiert und unangestrengt umzugehen.
Außen- und Körperwahrnehmung, sowie Ausdrucksfähigkeiten werden dabei immer weiter geschult und verbessert.
Im zweiten Teil (Woche 2) kommen die Viewpoints als praktische Arbeitsbasis in Composition zur Anwendung.
Composition ist eine Arbeitsweise zur Entwicklung von Stücken, bei der Rohmaterial in eine wiederholbare Form gebracht wird. Der Arbeitsprozess in Composition ist von Natur aus kooperativ: innerhalb eines engen Zeitrahmens finden die Beteiligten Lösungen für bestimmte Aufgaben. Diese Lösungen, zu einem Stück zusammengestellt, ergeben eine Composition.
Der kreative Prozess erfordert Kooperation und schnelle, intuitive Entscheidungen, die durch die Prinzipien von Viewpoints produktiv und effektiv umsetzbar werden.

www.9viewpoints.de