Otto  Falcken-
berg 
Schule 

Denn wir werden uns glänzend rechtfertigen, weil wir doch radikal unschuldig sind!

JahrgangsinszenierungSchauspiel / 26.11.2019 /

völlig frei nach Horváth / Jahrgangsinszenierung 18/19

© Federico Pedrotti

Premiere 8. Februar 2019 Weitere Vorstellungen 17. und 18. Juni, 26. und 27. November 2019 um 20 Uhr in Kammer 3 der Münchner Kammerspiele Karten 9 € / ermäßigt 5 € (inkl. MVV) unter 089 / 233 966 00  oder  www.muenchner-kammerspiele.de eingeladen zum Schauspielschultreffen 2019 nach Berlin
Mit Joscha Baltha, Marie Bloching, Shirin Lilly Eissa, Anouk Elias, Konstantin Gries, Johann Jaster, Lion Leuker, Jochanah Leonie Mahnke, Nick Romeo Reimann, Pauline Werner, Julia Windischbauer Inszenierung Janet Stornowski Bühne Sabine Mäder Kostüme Janina Baldhuber Dramaturgie Simon Kubisch Licht Michael Pohorsky, Jonas Schweiger Ton Brigitte Fischer Technik Katrin Langner Regieassistenz Caroline Kapp Ausstattungsassistenz Caroline Ziegert

© Federico Pedrotti

© Federico Pedrotti

© Federico Pedrotti

© Federico Pedrotti

Was bedeutet freies Spiel oder politische Verantwortung in einer Zeit, die unmittelbar von faschistischer Bedrohung gekennzeichnet ist?
Muss sich die Kunst klar positionieren? Reicht Kunst überhaupt noch aus? Oder ist Kunst womöglich sogar das Einzige, was man noch tun kann?

Archiv

Spielart: Responses (Showing)

Workshop /
09. November 2019 um 17 Uhr // Bayerische Theaterakademie August Everding, Akademiestudio, Prinzregentenplatz 12  
Studierende zeigen künstlerische Antworten auf Vorstellungen, die sie bei SPIELART gesehen haben. // Eine Kooperation mit dem SPIELART Theaterfestival und der Bayerischen Theaterakademie August Everding. / Weitere Informationen spielart.org

Absolvent*innen vorsprechen

Schauspiel /

Der Abschlussjahrgang 2020

 

 

am 5. November 2019 um 18 Uhr, am 6. November 2019 um 20 Uhr, am 7. November 2019 um 15.30 & 20 Uhr // alle Termine ausverkauft // Treffpunkt Kammer 2
Weitere Termine Zentrale Vorsprechen am 11. November 2019 in München, 13. November 2019 in Neuss und 15. November 2019 in Berlin weitere Infos unter www.schauspielschultreffen.de

Was du nicht willst das man dir tu oder Glaube, Hoffnung, Liebe

SchauspielWorkshop /

Ein Gesangsworkshop von Georgette Dee und Heinz-Peter Lange mit dem 3. Jahrgang Schauspiel

Am 10. Juli 2019 um 19.30 Uhr in Kammer 2 der Münchner Kammerspiele Karten 9 € / ermäßigt 5 € (inkl. MVV) gibt es unter 089 / 233 966 00  oder www.muenchner-kammerspiele.de
Mit Joscha Baltha, Marie Bloching, Shirin Lilly Eissa, Anouk Elias, Konstantin Gries, Johann Jaster, Lion Leuker, Jochanah Leonie Mahnke, Nick Romeo Reimann, Pauline Werner Künstlerische Leitung Georgette Dee Am Klavier Heinz-Peter Lange Licht Diana Dorn Ton Tim Scherbaum Video Laura Pohl Technik Katrin Langner, Jiannis Murböck

Wie wäre ich gern, was finde ich bei anderen beeindruckend oder auch ätzend? Auf wen oder was falle ich immer wieder rein? Wo und wann fühle ich mich verstanden und sicher oder fremd und verunsichert? Die Studierenden erzählen Geschichten von Helden, Gewinnern, Loosern und ihren eigenen Erfahrungen.

Recht(s) – Über das Verbrechen an Marwa El-Sherbini

Regie /

Projekt 2. Jahrgang Regie von Ayşe Güvendiren

© Anna Knöller

Premiere 5. Juli 2019 um 20 Uhr im Hoch X Weitere Vorstellungen 6.  und 7. Juli 2019 um 20 Uhr Karten 9 € / erm. 6 € unter www.theater-hochx.de
Mit Amie Jammeh, Anna Mattes, Jannik Mioducki Inszenierung Ayşe Güvendiren Bühne Anna Knöller Kostüm Melina Poppe Musik Florian Paul Dramaturgie Tunay Önder Mentor Nuran David Calis Licht Jiannis Murböck Technik Katrin Langner Video Laura Pohl Ton Franziska Erbe

Am 01. Juli 2009 wird Marwa El-Sherbini im Landgericht Dresden von einem islamophoben Gewalttäter niedergestochen. Ein heran eilender Bundespolizist schießt auf El-Sherbini’s Ehemann Elwy Ali Okaz, der mit dem Angreifer um die Tatwaffe ringt. Der Ehemann überlebt den Gewaltexzess nur knapp. Marwa El-Sherbini stirbt an ihren Verletzungen.
Wie konnte es zu so einem Blutbad kommen? Wie steht es um die Verantwortung der Justiz? Hätte wirklich „niemand ahnen können, dass der Angreifer zu so einer Tat fähig ist“, wie es in einer Stellungnahme der Behörden heißt? Oder reicht der Erfahrungshorizont innerhalb der Justiz einfach nicht aus, um die Gefahren, denen Betroffene rechter und rassistischer Gewalt ausgesetzt sind, richtig einzuschätzen?
Die Arbeit „Recht[s]“ versucht Bedeutungsschichten des Mordfalles El-Sherbini freizulegen. Um bislang Unerhörtem auf die Spur zu kommen, wird die Geschichte neu befragt.

elephant

AbschlussinszenierungRegie /

Szenische Installation

Premiere 12. März 2019 um 20 Uhr in Kammer 3 der Münchner Kammerspiele eingeladen zum Körber Studio Junge Regie 2019 am 12. Juni 2019
Mit Rosa Falkenhagen, Janus Torp Inszenierung Moritz Hauthaler Bühne Xaver Unterholzner Kostüm Henriette Müller Dramaturgie Carlotta Huys Musik Martin Baumgartner Kamera Max Christmann Licht Katrin Langner Ton Paolo Mariangeli Video Dirk Windloff, Jiannis Murböck Technik Laura Pohl Bühnen- und Kostümassistenz Lisa Kohler Mentor Dr. Philipp Schulte

© Federico Pedrotti

© Federico Pedrotti

© Federico Pedrotti

© Federico Pedrotti

© Federico Pedrotti

Was ist Realität ohne Dokumentation? In der szenischen Installation ELEPHANT beschäftigen sich Moritz Hauthaler und sein Team mit der Beschwörung biographisch begründeter und abstrakt-traumhafter Erinnerungswelten. Im Mittelpunkt der Arbeit steht der beinahe zwanzig Jahre zurückliegende Tod des Vaters, der dokumentarisch rekonstruiert wird. In diesem Prozess eröffnen sich für die Recherchierenden Räume zwischen Imagination und Wirklichkeit, in denen sich die Frage stellt, inwiefern Fakten per se Wahrheit konstituieren.

Finnisch

Regie /

von Martin Heckmanns / Projekt 3. Jahrgang Regie von Jacqueline Reddington

 

© Saskia Pfeiffer

Premiere 5. Juli 2018 um 20 Uhr in Kammer 3 der Münchner Kammerspiele eingeladen zum OUTNOW! Festival in Bremen am 10. Juni 2019
Mit Olaf Becker, Linda-Antonia Heue Inszenierung Jacqueline Reddington Bühne Louis Panizza Kostüm Ji Hyung Nam Dramaturgie Lüder Wilcke Video Saskia Pfeiffer, Leonard Schulz

© Federico Pedrotti

© Federico Pedrotti

© Federico Pedrotti

© Federico Pedrotti

© Federico Pedrotti

© Federico Pedrotti

© Federico Pedrotti

Ein Mann allein zu Hause. Er wartet auf Besuch. Ein Ringen mit seinen Sehnsüchten beginnt, eine Stunde zwischen gefühlvollem Verlangen und obsessivem Fetisch vergeht. Die phantastischen Weiten des Digitalen öffnen sich: Wünsche lassen sich im Internet maßgetreu erfüllen, Sehnsüchte werden sofort verwirklicht – oder nie gestillt.

Die Welt erscheint uns grenzenlos und stets verfügbar, solange die W-Lan-Verbindung funktioniert. Aber hilft das, Einsamkeit zu mindern? Oder verstärkt die Allgegenwärtigkeit von Dienstleistungen und Inhalten die innere Leere nur?

Ein Abend zwischen leibhaftiger Realität und digitaler Täuschung.

Mit freundlicher Unterstützung der Richard Stury Stiftung

Failed Record

Regie /

Ein kollektives Erinnerungsarchiv / Projekt 3. Jahrgang Regie von Caroline Kapp

© Ji Hyung Nam und Stephanie Zimmer

Premiere 6. Juni 2019 um 20 Uhr in Kammer 3 der Münchner Kammerspiele Weitere Vorstellungen 7.  und 8. Juni 2019 um 20 Uhr Karten 9 € / ermäßigt 5 € unter 089 / 233 966 00  oder www.muenchner-kammerspiele.de
Mit Eva Busch, Caroline Kapp, Julia Nitschke sowie Teresa Häusler Inszenierung Caroline Kapp Bühne Ji Hyung Nam Kostüm Stephanie Zimmer Dramaturgie Manon Haase Regieassistenz Jan Grosfeld Ausstattungsassistenz Jiangyue Guo Licht Laura Kansy, Katrin Langner Musik und Sounddesign Florian Wulff Ton Brigitte Fischer Videokonzept Laura Kansy Video Ronja Göpfert, Laura Kansy, Dirk Windloff Technik Maxi Blässing, Laura Pohl

© Saskia Pfeiffer

© Saskia Pfeiffer

© Saskia Pfeiffer

© Saskia Pfeiffer

Vergangenheit ist immer, vorausgesetzt: Wir erinnern uns.

Welche Erinnerungen sollten vor dem Vergessen bewahrt werden? Wie lassen sie sich festhalten? Wie stehen Erinnern und Vergessen zueinander in Beziehung? „Failed Record“ ist der gemeinschaftliche Versuch verlorengegangene Erinnerungen ausfindig zu machen, zu untersuchen und wiederherzustellen. Das Theater wird zu einem kollektiven Archiv, zu einem kommunikativen Erinnerungsraum, in dem einzelne Erinnerungen für den Moment der Aufführung aufgenommen und ausgetauscht, aufgehoben und aussortiert werden. Wer sind wir, die wir erinnern? Wer ist dieses Kollektiv? Und wie kann das gemeinsame Erinnern als emanzipatorische Praxis verstanden werden?

Ein kommunikativer Abend in den Sphären des kollektiven Erinnerns.

Als Teil des Eintritts bitten wir jede*n Besucher*in ein Objekt aus ihrem*seinem privaten Besitz mitzubringen, das eine Geschichte in sich trägt, die erinnert werden soll.

Mit freundlicher Unterstützung der Richard Stury Stiftung