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Schule 

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zeit zu lieben zeit zu sterben

GastspielJahrgangsinszenierungSchauspiel / 12.10.2018 /

Jahrgangsinszenierung des 4. Studienjahres Schauspiel

Premiere am 20. April 2018 in Kammer 3 der Münchner Kammerspiele eingeladen zum Schauspielschultreffen 2018 nach Graz Auszeichnung Ensemble-Preis beim Schauspielschultreffen 2018 Weitere Vorstellungen am 12. und 14. Oktober 2018 um 20 Uhr Karten 9 € / ermäßigt 5 € (inkl. MVV) gibt es ab 15. Oktober unter 089 / 233 966 00  oder  www.muenchner-kammerspiele.de
Autor Fritz Kater Inszenierung Robert Lehniger Bühne und Kostüme Kathrin Krumbein Dramaturgie Beret Evensen Musik Daniel Murena Ausstattungsassistenz Caroline Ziegert Regieassistenz Jacqueline Reddington Mit Marie-Joelle Blazejewski, Marie Domnig, Sina Dresp, Lennard Eger, Rosa Falkenhagen, Marcel Herrnsdorf, Tenzin Kolsch, Janus Torp, Niklas WetzelKlara Wördemann, Maria Wördemann

© Federico Pedrotti

© Federico Pedrotti

© Federico Pedrotti

© Federico Pedrotti

© Federico Pedrotti

© Federico Pedrotti

© Federico Pedrotti

vorn ist das paradies man muss nur mehr davon verlangen

Erster Sex, erster Rausch und der Himmel so weit – Fritz Kater erzählt vom Jungsein, von der Liebe und dem Aufbruch ins Leben. Über drei eigenständige Teile spannt sich ein Bogen aus Erinnerungsfetzen, filmischen Dialogen und atemlos dichter Prosa. Den Hintergrund bildet der Mikrokosmos der ehemaligen DDR und doch ist die Geschichte universell: Wenn der Horizont weit wird, die Perspektiven aber eng, braucht es Kraft und Mut, die eigenen Träume nicht aus den Augen zu verlieren.

Heaven in pity

BewegungSchauspiel / 22.+23.11.2018 /

Masterclass mit Regisseurin Nicola Hümpel

© Jean-Marc Turmes

Am 22. und 23. November 2018 um 20 Uhr in Kammer 2 der Münchner Kammerspiele Karten 9 € / ermäßigt 5 € (inkl. MVV) gibt es ab dem 3. Oktober unter 089 / 233 966 00  oder  www.muenchner-kammerspiele.de Am 4. und 5. Dezember 2018 um 20 Uhr am Berliner Radialsystem
Von und mit Nick Romeo Reimann (OFS),  Pauline Werner (OFS), Julia Windischbauer (OFS), Ted Schmitz (Gesang), Tobias Weber (E-Gitarre), Philipp Kullen (Schlagzeug) Künstlerische Leitung Nicola Hümpel

Wie viel Rausch braucht die Gesellschaft und welche Droge passt zum Heute? Mit Studierenden der Münchner Otto Falckenberg Schule hat Nicola Hümpel einen Abend entwickelt: Über die Sehnsucht nach dem Loslassen, über kalkulierte wie unkontrollierbare Entgleisungen in körpereigenen Ekstasen sowie über die Ursachen und die Folgen von Rausch und Betäubung. Drei Studierende des dritten Jahrgangs Schauspiel lassen sich in szenischen und musikalischen Improvisationen auf diese Themen ein und setzen sich in der Arbeit sowohl mit sich selbst als auch mit bewusstseins­erweiternden oder -verengenden Substanzen auseinander. Dabei hinterfragen sie: Was ist ein guter Rausch, was ein schlechter? Was bringt er mir, was der Gesellschaft? Ein musika­lischer Abend, begleitet von drei Musikern von Nico and the Navigators.

Eine Produktion der Otto Falckenberg Schule, in Koproduktion mit NICO AND THE NAVIGATORS.

Revolution und Wahnsinn

Regie / 01.+02.12.2018 /

Performative Diagnosen zum Verhältnis von Psychiatrie und Politik

Am 1. und 2. Dezember 2018 um 19 Uhr in der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Ludwig-Maximilians-Universität, Nußbaumstraße 7, 80336 München Karten 9 € / ermäßigt 5 € (inkl. MVV) gibt es ab 15. Oktober unter 089 / 233 966 00  oder  www.muenchner-kammerspiele.de
Mit Conrad Ahrens, Blaise Amada, Jara Bihler, Dominique Devenport, Deborah-Maditha Dolle, Jan-Niklas FaßbenderAyşe Güvendiren, Julia Hammerstiel, Moritz Hauthaler, Paul Hofmann-Wellenhof, Caroline Kapp, Valentin Mirow, Marlina Mitterhofer, Carolin Müller-Dohle, Anselm Müllerschön, Jacqueline Reddington, Anna Katharina Seidel, Anna Staab, Daria von Loewenich u.v.a. Mentoren Adrian Herrmann (Theaterakademie August Everding), Malte Jelden (Otto Falckenberg Schule) Wissenschaftliche Beratung Laura Mokrohs (Kuratorin)

Im August 1919 hielt der Münchner Psychiater Eugen Kahn den Vortrag „Psychopathen als revolutionäre Führer“. Darin diskreditierte er unter anderem Ernst Toller, Kurt Eisner und Erich Mühsam. Grundlage waren gerichtlich bestellte Gutachten, die in Prozessen gegen Münchner Revolutionäre verwendet und in der Psychiatrie in der Nußbaumstraße erstellt worden waren. Die Ärzte erklärten politische Ideen und Ideale zu Wahnvorstellungen und stellten sich damit gegen die revolutionäre Bewegung. Die Studierenden der Otto Falckenberg Schule und der Bayerischen Theaterakademie August Everding untersuchen am Originalschauplatz die historischen Ereignisse und das Verhältnis von Psychiatrie, Macht und Politik.

Archiv

Psyche+Amor // Höfische Tänze

Bewegung / 21.09.2018 /

mit dem 2. und 3. Jahrgang Schauspiel

Psyche+Amor © Juan Enrique Vilz

Am 21. September 2018 // 19 Uhr // Probebühne 3 der Münchner Kammerspiele // Treffpunkt 18.45 Uhr an der Pforte der Kammerspiele
KEINE FREIEN PLÄTZE MEHR VERFÜGBAR

PSYCHE+AMOR
Tanztheater von Tomer Zirkilevich und Ronja Häring mit dem dritten Jahrgang Schauspiel.

HÖFISCHE TÄNZE
Von der Renaissance bis zur Gegenwart – eine Zeitreise in und durch den Körper. Ein Projekt von Johanna Richter mit dem zweiten Jahrgang Schauspiel.

Sommerferien

30.07.-10.09.2018 /

Wir wünschen allen erholsame Ferien und einen herrlichen Sommer! Vom 30. Juli bis 10. September machen wir Pause und sind nicht erreichbar. Am 11. September 2018 starten wir ins neue Schuljahr!

werk it! 3 – Minifestival

Regie / 20.07.2018 /

Regieprojekte von Ayşe Güvendiren, Moritz Hauthaler, Caroline Kapp, Jacqueline Reddington

Am 20. Juli 2018 zwischen 15 und 20 Uhr in Kammer 3 der Münchner Kammerspiele Karten 9 € / ermäßigt 5 € unter 089 / 233 966 00  oder www.muenchner-kammerspiele.de
Das Dokumentarische macht Wirklichkeit zum Material: Dieser These folgend, setzen sich die Studierenden mit nichtfiktionalen Sachverhalten und Ereignissen auseinander sowie mit der Frage, welche unterschiedlichen szenischen Formen für sie gefunden werden können. Dabei geht es weniger um das Herstellen eines Eindrucks unhinterfragter Authentizität; vielmehr wird der Materialbegriff ernst genommen: Als wirklich angenommene Zusammenhänge werden wie roher Werkstoff behandelt, den es zu bearbeiten gilt, um Stücke mit aktueller Relevanz zu inszenieren.

Programm

15 bis 17.15 Uhr, Kammer 3
elephant
Eine Videoinstallation von Moritz Hauthaler
Dauer: 25 Minuten; Einlass ca. alle 25-30 Minuten

15 bis 19 Uhr, Brache an der Marstallstraße
Don’t work – FANTASIZE! Die Brache.
Ein Projekt von und mit Caroline Kapp und Julia Nitschke
Dauer: ca. 15 Minuten; Anmeldung erforderlich unter: https://doodle.com/poll/ruvth5sbiugpupd5

19 Uhr, Kammer 3
IT’S OKAY TO BE A PLAYER
Eine Performance von und mit Jacqueline Reddington
Dauer: ca. 25 Minuten; anschließend Pause

im Anschluss, Kammer 3
Trick 7105
Ein Stück von Ayşe Güvendiren
Dauer: ca. 30 Minuten

→ Download Programmzettel

Herzenslust – wohin die Füße tragen …

SchauspielWorkshop / 13.07.2018 /

Ein Gesangsworkshop von Georgette Dee und Heinz-Peter Lange mit dem 3. Jahrgang Schauspiel

Am 13. Juli 2018 um 19.30 Uhr in Kammer 2 der Münchner Kammerspiele Karten 9 € / ermäßigt 5 € (inkl. MVV) gibt es unter 089 / 233 966 00  oder www.muenchner-kammerspiele.de

War der Mensch zuerst Wanderer oder Dörflebauer, Jäger und Sammler oder sesshaft? Wie ist es, frei durch die Welt zu streifen und wo es schön ist, zu bleiben, leben, lieben – weiter zu ziehen? Was ist das für ein Lebensgefühl, einfach im Jetzt zu sein, ohne Verpflichtungen und Zwänge?

Erzählt werden Geschichten zum Thema „Nomadenleben“, als Metapher für ein freies, ungebundenes Leben ohne Sorgen um Haus und Hof, Bausparverträge und Miete.

Wie hoch ist Augenhöhe?

SchauspielWorkshop / 10.-12.07.2018 /

Ein inklusiver Workshop der Otto Falckenberg Schule in Zusammenarbeit mit dem Kulturreferat der Landeshauptstadt München, dem Kreativ Labor der Pfennigparade und der Freien Bühne München.

Präsentation des Workshops am 10. und 11. Juli 2018 um 19 Uhr, am 12. Juli 2018 um 20 Uhr in Kammer 3 der Münchner Kammerspiele Karten 9 € / ermäßigt 5 € (inkl. MVV) gibt es unter 089 / 233 966 00  oder  www.muenchner-kammerspiele.de
Mit Stefano Bedrich, Deborah-Maditha Dolle, Shirin Lilly Eissa, Dennis Fell-Hernandez, Catrin Gammel, Frangiskos Kakoulakis, Joschka Kientsch, Regina Kögler, Lion Leuker, Jochanah Leonie Mahnke, Anna Katharina Seidel, Paul Hofmann-Wellenhof Leitung Crescentia Dünßer Mitarbeit und Assistenz Leonie Kopineck, Lucy Wilke Mitarbeit Körperarbeit Johanna Richter

Gibt es Menschen ohne Behinderung?
Tut es dir weh, wenn ich tanze?
Wann hab ich es geschafft?
Gibt es die perfekte Bewegung?
Wo bist du mir ähnlicher als ich?
Was kannst du am besten nicht gut?
Werden Engel flügge?
Was trinken Fische?
Magst du Schokoladensoufflé?

Zwölf Kreative gehen spielerisch dem Schlagwort Inklusion und dem Narrativ des Normativen nach. Die Antworten? Entschieden subjektiv.

→ Download Programmheft Teil 1

→ Download Programmheft Teil 2

Finnisch

Regie / 05.07.2018 /

Projekt 3. Jahrgang Regie von Jacqueline Reddington

 

© Saskia Pfeiffer

Premiere 5. Juli 2018 um 20 Uhr in Kammer 3 der Münchner Kammerspiele Weitere Vorstellungen am 7. und 8. Juli um 20 Uhr Karten 9 € / ermäßigt 5 € unter 089 / 233 966 00  oder www.muenchner-kammerspiele.de
Autor Martin Heckmanns Inszenierung Jacqueline Reddington Bühne Louis Panizza Kostüm Ji Hyung Nam Dramaturgie Lüder Wilcke Video Saskia Pfeiffer, Leonard Schulz Mit Olaf Becker, Linda-Antonia Heue

© Federico Pedrotti

© Federico Pedrotti

© Federico Pedrotti

© Federico Pedrotti

© Federico Pedrotti

© Federico Pedrotti

© Federico Pedrotti

Ein Mann allein zu Hause. Er wartet auf Besuch. Ein Ringen mit seinen Sehnsüchten beginnt, eine Stunde zwischen gefühlvollem Verlangen und obsessivem Fetisch vergeht. Die phantastischen Weiten des Digitalen öffnen sich: Wünsche lassen sich im Internet maßgetreu erfüllen, Sehnsüchte werden sofort verwirklicht – oder nie gestillt.

Die Welt erscheint uns grenzenlos und stets verfügbar, solange die W-Lan-Verbindung funktioniert. Aber hilft das, Einsamkeit zu mindern? Oder verstärkt die Allgegenwärtigkeit von Dienstleistungen und Inhalten die innere Leere nur?

Ein Abend zwischen leibhaftiger Realität und digitaler Täuschung.

Mit freundlicher Unterstützung der Richard Stury Stiftung

Ausgezeichnet

30.06.2018 /

Unser 3. Jahrgang Schauspiel gewinnt beim Schauspielschultreffen in Graz den Ensemble-Preis! Herzlichen Glückwunsch!

Auszug aus der Laudatio der Jury in Graz:

„Jede junge Generation braucht Mut und muss Risiken eingehen, um die eigenen Sehnsüchte und Visionen zu behaupten. Es erfordert Kraft, die Angst neu und positiv zu bewerten, Angst ist nicht die Mutter der Feigheit. Angst kann sehr gesunde Eigenschaften haben. Und genau das haben wir von diesem Ensemble gesehen. Ihnen ist es gelungen, die eigene Generation in einem anderen geschichtlichen Kontext so darzustellen, dass wir das Gefühl haben, die Menschen, die da vor uns auf der Bühne stehen, eignen sich etwas an, suchen und loten aus, wo sich ihre eigenen Erinnerungen und Wünschen mit denen der historischen Figuren überlagern.
Sie spielen modern und bewusst mit den Mitteln des Theaters, trotzdem historisch konkret und dennoch undidaktisch. Ohne Angst sich zu zeigen und ohne sich dabei zu entblößen. Es sind eigenständig denkende Schauspielerinnen und Schauspieler mit lebendigen Augen für die Partnerin und Partner und die Situation.
Die spielerisch zwischen Generationen und Figuren wechseln und jedem Charakter eine kleine, kluge, skizzenhafte Zeichnung verleihen.
Zum Beispiel hockt da eine Krähe auf dem Zaun und beobachtet alles – wie die Stasi; ein Sportlehrer verbaut sich seinen eigenen Abgang, während seine Schüler sich zwischen erster Liebe und Republikflucht verstricken. Und das sind nur kleine Momente aus dieser detailreichen, spielfreudigen, vielfältig-dichten Inszenierung, die aus Figuren verschiedenster Generationen eine geschlossene Welt entstehen lässt, die man zu kennen meint.
Ein toller Jahrgang, der frei von Zynismus ein geschlossen agierendes Ensemble bildet, das mit Liebe zu den Spielpartnerinnen und -partnern, zu den eigenen und fremden Figuren und dem ganzen Vorgang des Theatermachers an sich eine fröhliche Energie ausstrahlt.“