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Schule 

SAVE THE DATE / Am 22. Januar endet die Bewerbungsfrist Regie / Alle Infos unter Menüpunkt "Ausbildung" SAVE THE DATE / Am 22. Januar endet die Bewerbungsfrist Regie / Alle Infos unter Menüpunkt "Ausbildung"

Labern übers eigene Land #10

Performance / 28.01.2021 /

Eine Performance von Julia Nitschke und Caroline Kapp

am 28.01.2021 um 19 Uhr // Die Veranstaltung findet online statt, der Ort wird unter https://www.adbk.de/de/aktuell/aktuell-kategorieblog/2732-feminist-invasion-iconoclasts.html noch bekannt gegeben.

Die Regisseurin Caroline Kapp (München) und die Performancekünstlerin Julia Nitschke (Bochum) arbeiten seit drei Jahren an ihrer bisher neunteiligen absurden Performancereihe ‚Labern übers eigene Land’. Dabei hinterfragen sie Erinnerungspolitiken und Identitätskonstruktionen inBezug auf Deutschland, das Land, in dem sie geboren und aufgewachsen sind. Assoziativ labern sie sich vom großen politischen Entwurf zum nächsten Urlaub und landen immer wieder beim **SPOILER** Feminismus. Für die Feminist Invasion an der AdBK München lassen die Künstlerinnen Revue passieren und restagen Highlights ihrer Laberreihe.

Archiv

Absolvent*innen vorsprechen

Schauspiel /

Der Abschlussjahrgang 2021 // Link zum Mitschnitt des AVOs unter + Details öffnen zu finden

© Julian Baumann

→ Mitschnitt Absolvent*innenvorsprechen 2020

 

 

→ Film „Dabei sein ist alles“

#Distanzunterricht #Homeoffice #OFS@home

Wir machen im Jahr 2021 so weiter wie wir im Jahr 2020 aufgehört haben: Die Mittel der Stunde heißen Distanzunterricht und Homeoffice! Nur der 3. Jahrgang probt in den Räumen der Kammerspiele weiter die Jahrgangsinszenierung „Der große Marsch“ von Wolfram Lotz, die hoffentlich im Frühjahr dann im Werkraum gezeigt werden kann.
Das Bewerbungsverfahren Regie ist bis zum 22. Januar 2021 online, danach wird das Formular für die Sommerprüfung Schauspiel freigeschaltet werden.
Die Einladungen zur nächsten Runde der Winterprüfung Schauspiel wurden vor Weihnachten verschickt – wir hoffen weiterhin, die Prüfungen im Februar in Präsenz durchführen zu können.

Weihnachtsferien

Wir wünschen frohe Weihnachtstage und einen guten Start ins neue Jahr! Wir haben Weihnachtsferien und sind ab dem 11. Januar 2021 wieder da!

Labern übers eigene Land #9

Regie /

Konzept und Umsetzung: Caroline Kapp und Julia Nitschke

am 20.11.2020 um 20:00 Uhr und 21.11.2020 um 19:00 Uhr // Pathos Theater München, Dachauer Straße 116, 80636 München

Julia Nitschke und Caroline Kapp arbeiten seit 3 Jahren als stonekollektiv an sozial engagiertenpartizipatorischen Performances.

In der neunten Ausgabe ihres Performanceformats ‚Labern übers eigene Land‘ beschäftigen sie sich mit der brutal schönen Mädchen-Kriegerin SAILOR MOON. Wie ein Mondstein werden sie nach Belarus fliegen und mit der weißrussischen Autorin Swetlana Alexijewitsch fragen, warum der Krieg ein weibliches Gesicht hat. Dieser Krieg führt auch ins Netz zu den technofeministischen Kriegerinnen des 21. Jahrhunderts. Wieso kämpfen Frauen und wie wollen Wir kämpfen?

„Mondstein, flieg und sieg!“

Der Titel der Performance ist eine direkte Referenz an das Format Reden übers eigene Land: Deutschland. Dieses fand zwischen 1983 und 1995 an den Münchner Kammerspielen statt. Bereits der Titel der Reden übers eigene Land hatte eine ambivalente historische Referenz: jene Reden an die deutsche Nation, die Johann Gottlieb Fichte 1807 bis 1808 hielt. Fichtes Reden, sollten der Nationalerziehung dienen, durch eine Züchtigung der Jugend und eine Polemik gegen „jene weichliche Führung der Zügel des Staates, die mit ausländischen Worten sich Humanität, Liberalität und Popularität nennt, die aber richtiger in deutscher Sprache Schlaffheit und ein Betragen ohne Würde zu nennen ist.“

Labern übers eigene Land #8

Regie /

Konzept und Umsetzung: Caroline Kapp und Julia Nitschke

am 29.10.2020, 18:00 – 20:00 Uhr // Impossible Library, Waterloostr. 43, 22769 Hamburg

Das stonekollektiv offenbart mit ihrer spezifischen Laberperformancetechnik und einer Prise Fluxus Inhalte aus der Impossible Library. Die Impossible Library ist ein Projektraum in Hamburg, der Künstler*innen einlädt sich mit ihrem Bestand aus mehr als 1000 unabhängigen Magazinen und Zines zu beschäftigen. In den Residencies und Veranstaltungen fragen sie nach dem Verhältnis von subversivem Publizieren und Gesellschaft. Der Rolle von Archiven im digitalen Kapitalismus. Der Produktion von Öffentlichkeit durch Menschen, Publikationen, Räume. Und nach Alternativen zu festgeschriebenen Kulturen, nach Nischen, Lücken, Gegenwart, Zukünften. Alles was dem stonekollektive in die Hände kommt, wird in ihre messy Wissensproduktion einfließen. Das dort gesammelte Wissen, braucht einen Körper, um wiederbelebt, erinnert zu werden. Warum nicht zwei Feminist*innen? Entgegen ihrer sozialisierten Rolle der Frau will das stonekollektiv wirklich nicht aufräumen, sondern sich lieber vom Archiv leiten lassen und Kontrolle abgeben. Dabei entsteht eine performative Labersesssion.

Die Regisseurin Caroline Kapp (München) und die Performancekünstlerin Julia Nitschke (Bochum) arbeiten seit 3 Jahren als stonekollektiv an sozial engagierten partizipatorischen Performances.

www.impossiblelibrary.com

Recht(s) – Über das Verbrechen an Marwa El-Sherbini

GastspielRegie /

Projekt 2. Jahrgang Regie von Ayşe Güvendiren

© Anna Knöller

am 24. und 25. Oktober 2020 um 20 Uhr im Rahmen des rodeo Festivals auf Probebühne 1 der Münchner Kammerspiele Premiere 5. Juli 2019 um 20 Uhr im Hoch X Weitere Vorstellungen 6. und 7. Juli 2019 um 20 Uhr
Mit Amie Jammeh, Anna Mattes, Jannik Mioducki Inszenierung Ayşe Güvendiren Bühne Anna Knöller Kostüm Melina Poppe Musik Florian Paul Dramaturgie Tunay Önder Mentor Nuran David Calis

Am 01. Juli 2009 wird Marwa El-Sherbini im Landgericht Dresden von einem islamophoben Gewalttäter niedergestochen. Ein heran eilender Bundespolizist schießt auf El-Sherbini’s Ehemann Elwy Ali Okaz, der mit dem Angreifer um die Tatwaffe ringt. Der Ehemann überlebt den Gewaltexzess nur knapp. Marwa El-Sherbini stirbt an ihren Verletzungen.
Wie konnte es zu so einem Blutbad kommen? Wie steht es um die Verantwortung der Justiz? Hätte wirklich „niemand ahnen können, dass der Angreifer zu so einer Tat fähig ist“, wie es in einer Stellungnahme der Behörden heißt? Oder reicht der Erfahrungshorizont innerhalb der Justiz einfach nicht aus, um die Gefahren, denen Betroffene rechter und rassistischer Gewalt ausgesetzt sind, richtig einzuschätzen?
Die Arbeit „Recht[s]“ versucht Bedeutungsschichten des Mordfalles El-Sherbini freizulegen. Um bislang Unerhörtem auf die Spur zu kommen, wird die Geschichte neu befragt.

Gefördert durch das Kulturreferat der Landeshauptstadt München​

Gegensätze / Gegen Sätze

GastspielRegie /

Performance

am 17. Oktober 2020 um 21 Uhr im Rahmen des rodeo Festivals im Pepper Theater Neuperlach / Regieübung im Januar 2019 schulöffentlich in Kammer 3
von und mit Ayşe Güvendiren in Zusammenarbeit mit Journalistin Nabila Abdel Aziz, aus „The Muslim Story“

Ayad Akhtars Stück „Geächtet“ erobert seit 2016 die deutschsprachige Theaterlandschaft. „Theater heute“ wählt es zum „besten ausländischen Stück des Jahres“. „Der Spiegel“ beschreibt es als „das Stück der Stunde“. „Die Zeit“ nennt es „das perfekte Drama für Deutschland nach der Kölner Silvesternacht“. Doch was ist das Erfolgsrezept dieses Textes über ein scheinbar harmloses Dinner zweier Paare, deren Gespräch schnell um das Thema Islam kreist? Welcher Denkkorpus verhilft dem Stück zu seinem Durchbruch?​

„Ich sehe was, was du nicht siehst“ …

​Ein Gegenplädoyer.

Gefördert durch das Kulturreferat der Landeshauptstadt München