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proskenion Nachwuchsförderpreis für Darstellende Künste 2020 für Bless Amada proskenion Nachwuchsförderpreis für Darstellende Künste 2020 für Bless Amada

Solidarität mit der SZFE

21.09.2020
Wir, die Schüler*innen, die Lehrenden und die Mitarbeiter*innen der Otto Falckenberg Schule München, solidarisieren uns hiermit mit den Kolleg*inen der SZFE Budapest!
Wir sprechen uns aus gegen Nationalismus jeder Art sowie gegen rechtsextreme und antidemokratische Tendenzen in Europa. Einschränkungen der Kunstfreiheit sowie Angriffe auf die institutionelle Souveränität von Kunsthochschulen sind mit unserem Verständnis eines freien und demokratischen Europas nicht vereinbar! Die Kunst muss frei bleiben!

Gegensätze / Gegen Sätze

GastspielRegie / 21.09.2020 /

Performance

am 17. Oktober 2020 um 21 Uhr im Rahmen des rodeo Festivals im Pepper Theater Neuperlach / Regieübung im Januar 2019 schulöffentlich in Kammer 3
von und mit Ayşe Güvendiren in Zusammenarbeit mit Journalistin Nabila Abdel Aziz, aus „The Muslim Story“

Ayad Akhtars Stück „Geächtet“ erobert seit 2016 die deutschsprachige Theaterlandschaft. „Theater heute“ wählt es zum „besten ausländischen Stück des Jahres“. „Der Spiegel“ beschreibt es als „das Stück der Stunde“. „Die Zeit“ nennt es „das perfekte Drama für Deutschland nach der Kölner Silvesternacht“. Doch was ist das Erfolgsrezept dieses Textes über ein scheinbar harmloses Dinner zweier Paare, deren Gespräch schnell um das Thema Islam kreist? Welcher Denkkorpus verhilft dem Stück zu seinem Durchbruch?​

„Ich sehe was, was du nicht siehst“ …

​Ein Gegenplädoyer.

Gefördert durch das Kulturreferat der Landeshauptstadt München

messy history lessons

Regie / 02.10.2020 /

Abschlussinszenierung Regie von Caroline Kapp

Premiere am 2. Oktober 2020 um 20 Uhr im Schwere Reiter München Weitere Vorstellungen am 3. Oktober um 17 und 21 Uhr Karten 9 Euro / ermäßigt 6 Euro ab 15. September über www.schwerereiter.de

Mit Marie Bloching, Sina Dresp, Shirin Eissa, Daniela Gancheva, Kira Kayembe Inszenierung Caroline Kapp Bühne Teresa Häußler Kostüm Cordula Schieri Ton Florian Wulff Licht Joannis Murböck Schnitt Laura Kansy Video Kristina Kilian und Camille Tricaud Grafik Desiree Kabis Virtuelle Animation Muschirf Shekh Zeyn Künstlerische Mitarbeit Jan Grosfeld Dramaturgie Manon Haase und Laura Mangels

„Messy History Lessons“ versteht sich als dreiteilige Arbeit, bestehend aus einem analogen Report, einer digitalen Skizze für das Internet sowie einer performativen Umsetzung auf der Theaterbühne. Caroline Kapp schließt ihr Regiestudium an der Otto Falckenberg Schule München mit diesem Projekt ab. Zusammen mit ihrem Team untersucht sie Leerstellen der Erinnerungsarbeit weiblicher* Geschichtsschreibung. Sie fragen sich, wie Körper im Theater zu Trägern von Erinnerungen werden können und erschaffen eine Archäologie des Unsichtbaren. Fünf Frauen* beschließen die linearen Fäden der Geschichtsschreibung zu kappen und nach den Spuren einer möglichen, aber vergessenen Zukunft zu suchen.

Der Begriff der Messy History geht auf die Designerin Martha Scotford zurück. Ihr Messy Blick versucht die Vielfalt alternativer Ansätze und Aktivitäten aufzudecken, zu studieren und einzubeziehen. Eine Messy History ist nicht eine konventionelle Geschichte, sondern viele Geschichten, die verstreut liegen, die nicht in Monumental-Katalogen gelistet sind, die wir in der Bibliothek nicht finden können, weil sie nie verzeichnet worden sind.

Aufgrund der Maßnahmen zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie konnte die Premiere im April 2020 im Pathos Theater München vorerst nicht stattfinden. Eine digitale Skizze der „Messy History Lessons“ wurde während der Zeit der flächendeckenden Ausgangsbeschränkungen und der Schließung der Probebühnen und Theater im März und April 2020 erarbeitet. Als performative Umsetzung für das Internet nutzt sie die Zeit der Quarantäne, um über (historische) Freiräume und Begrenzungen im Leben von Künstlerinnen und Frauen* nachzudenken und diese sichtbar zu machen.

Entstanden ist auch der Messy History Report. Er versammelt unbekanntere Texte von Autorinnen aus dem feministischen Kanon des letzten Jahrhunderts, die wieder in Umlauf gebracht werden sollen. Wenn Sie einen Text mit uns teilen wollen, der im nächsten Messy History Report publiziert werden sollte, schreiben Sie uns eine Mail: messy_history@free.de.

Das Projekt wird von der Richard Stury Stiftung gefördert.

Recht(s) – Über das Verbrechen an Marwa El-Sherbini

GastspielRegie / 24.10.2020 /

Projekt 2. Jahrgang Regie von Ayşe Güvendiren

© Anna Knöller

am 24. und 25. Oktober 2020 um 20 Uhr im Rahmen des rodeo Festivals im Luise, Ludwigvorstadt/Isarvorstadt/Sendling Premiere 5. Juli 2019 um 20 Uhr im Hoch X Weitere Vorstellungen 6. und 7. Juli 2019 um 20 Uhr
Mit Amie Jammeh, Anna Mattes, Jannik Mioducki Inszenierung Ayşe Güvendiren Bühne Anna Knöller Kostüm Melina Poppe Musik Florian Paul Dramaturgie Tunay Önder Mentor Nuran David Calis

Am 01. Juli 2009 wird Marwa El-Sherbini im Landgericht Dresden von einem islamophoben Gewalttäter niedergestochen. Ein heran eilender Bundespolizist schießt auf El-Sherbini’s Ehemann Elwy Ali Okaz, der mit dem Angreifer um die Tatwaffe ringt. Der Ehemann überlebt den Gewaltexzess nur knapp. Marwa El-Sherbini stirbt an ihren Verletzungen.
Wie konnte es zu so einem Blutbad kommen? Wie steht es um die Verantwortung der Justiz? Hätte wirklich „niemand ahnen können, dass der Angreifer zu so einer Tat fähig ist“, wie es in einer Stellungnahme der Behörden heißt? Oder reicht der Erfahrungshorizont innerhalb der Justiz einfach nicht aus, um die Gefahren, denen Betroffene rechter und rassistischer Gewalt ausgesetzt sind, richtig einzuschätzen?
Die Arbeit „Recht[s]“ versucht Bedeutungsschichten des Mordfalles El-Sherbini freizulegen. Um bislang Unerhörtem auf die Spur zu kommen, wird die Geschichte neu befragt.

Gefördert durch das Kulturreferat der Landeshauptstadt München​

Archiv

Sommerferien

Wir wünschen allen erholsame Ferien und einen tollen Sommer! Vom 25. Juli bis 7. September machen wir Pause und sind nicht erreichbar. Am 8. September 2020 starten wir ins neue Schuljahr!

macht-ja-nix

Ein Gesangsworkshop von Georgette Dee und Heinz-Peter Lange mit dem 3. Jahrgang Schauspiel

Präsentation am 03. und 04. Juli 2020 in Kammer 3 der Münchner Kammerspiele
Mit Conrad Ahrens, Bless Amada, Jara Bihler, Dominique Devenport, Maditha Dolle, Jan Fassbender, Valentin Mirow, Marlina Adeodata Mitterhofer, Anselm Juhani Müllerschön, Anna K. Seidel, Daria von Loewenich und Paul Wellenhof Künstlerische Leitung  Georgette Dee Am Klavier Heinz-Peter Lange Licht Jiannis Murböck Ton Paul Friedrich Günther  Technik Paul Friedrich Günther, Jiannis Murböck, Raphael Kaballo

Jeder stirbt für sich allein

von Hans Fallada

Eine Lesung des 3. Studienjahres Schauspiel

 JETZT AUF SOUNDCLOUD ANHÖREN

Zum 75. Jahrestag des Endes des 2. Weltkrieges und der Befreiung vom Nationalsozialismus lesen die Studierenden aus dem Roman von Hans Fallada. Sie haben mit diesem Hörbuch-Projekt Neuland betreten – auch bedingt durch die ungewöhnlichen Umstände, in denen wir gerade leben. In nur sieben Tagen haben sie die Lesung entwickelt und eingelesen. Entstanden ist eine originäre, individuelle und an den verschiedensten Orten aufgenommene Fassung des Romans, welcher die Geschichte des Ehepaars Quangel erzählt: Die ‚anständigen Mitläufer‘ entschließen sich nach dem Tod ihres einzigen Sohnes zum Widerstand.   Mit: Conrad Ahrens, Bless Amada, Jara Bihler, Dominique Devenport, Maditha Dolle, Jan Fassbender, Valentin Mirow, Marlina Adeodata Mitterhofer, Anselm Juhani Müllerschön, Anna K. Seidel, Daria von Loewenich und Paul Wellenhof Künstlerische Leitung: Frauke Poolman

ZEHNTAGEBUCH

Ein Blog-Projekt der gesamten Otto Falckenberg Schule

Das ZEHNTAGEBUCH ist der Versuch einer tumblr-Adaption von Boccacios Dekameron. Im Dekameron wird Ende des 14. Jahrhunderts die Stadt Florenz von der Pest heimgesucht. Um der Seuche zu entkommen fliehen zehn junge Menschen auf einen Landsitz  und beginnen dort sich unter einem jeweiligen Tagesmotto Geschichten zu erzählen. Wir, die Menschen der Otto Falckenberg Schule, teilen hier das Schöne und das Düstere, das uns gerade beschäftigt. Hoffnung kommt genauso vor wie Mutlosigkeit, Glaube genauso wie Nihilismus. Es entsteht ein Kaleidoskop an Beiträgen zu verschiedenen Themen des Lebens, gesehen durch die Brille der aktuellen Situation. So bleiben wir verbunden, egal wie wir uns gerade fühlen.

Rollenarbeiten und Monologe

Schauspiel /

mit dem 3. Jahrgang Schauspiel / ENTFÄLLT

 

ENTFÄLLT!!! am 12. März 2020, 20 Uhr // Kammer 3 der Münchner Kammerspiele // Eintritt frei // Karten online und an der Tageskasse der Kammerspiele
Maditha Dolle: Johann Wolfgang von Goethe, „Faust“ – Marthe // Bless Amada: Bernard-Marie Koltès, „Roberto Zucco“ – Roberto Zucco // Anna K. Seidel: Lot Vekemann, „Judas“ – Judas // Valentin Mirow: Fjodor Dostojewski, „Schuld und Sühne“ – Raskolnikov // Daria von Loewenich und Anselm Müllerschön: William Shakespeare, „Hamlet“ – Hamlet/Hamlet // Jara Bihler: Aischylos, „Der gefesselte Prometheus“ – Io // Marlina Mitterhofer und Paul Wellenhof: Franz Xaver Kroetz, „Bauern sterben“ – Tochter/Sohn // Dominique Devenport: Friedrich Schiller, „Maria Stuart“ / Dario Fo: „Zufällig eine Frau: Elisabeth“ – Elisabeth // Conrad Ahrens: „Wolfram Lotz, Mode und Wirklichkeit“ – Rudolph Moshammer //// Die Szenen und Monologe wurden gearbeitet mit Katja Bürkle, Anne Knaak, Thomas Lettow, Christian Löber, Edmund Telgenkämper und Eckhard Winkhaus.

rein GOLD. ein Bühnenessay

JahrgangsinszenierungSchauspiel /

von Elfriede Jelinek / Jahrgangsinszenierung 19/20

© Federico Pedrotti

Premiere 5. Februar 2020 Weitere Vorstellungen 6., 18. und 20. Februar um 20 Uhr und 23.  Februar 2020 um 19 Uhr, 23. und 24. März um 20 Uhr in Kammer 3 der Münchner Kammerspiele Karten 9 € / ermäßigt 5 € (inkl. MVV) unter 089 / 233 966 00  oder  www.muenchner-kammerspiele.de
Mit Conrad Ahrens, Bless Amada, Jara Bihler, Dominique Devenport, Maditha Dolle, Jan Fassbender, Valentin Mirow, Marlina Adeodata Mitterhofer, Anselm Juhani Müllerschön, Anna K. Seidel, Daria von Loewenich und Paul Wellenhof Inszenierung Christiane Pohle Dramaturgie Hubert Bauer Ausstattung Dorothee Curio Ausstattungsmitarbeit Cristina Lelli Regieassistenz Ayşe Güvendiren

© Federico Pedrotti

© Federico Pedrotti

© Federico Pedrotti

© Federico Pedrotti

Lassen sich Verhältnisse denken, die nicht von kapitalistischen Wirkmechanismen geprägt sind, in denen nicht das Geld die Welt und gefährliche Heldenmythen die Köpfe regieren? In einem monumentalen Streitgespräch diskutieren Göttervater Wotan und Lieblingstochter Brünnhilde Wagners Ring, Marx’ Kapital, die Bankenkrise und die Morde der Zwickauer Nazi-Terrorzelle NSU.

Labern übers eigene Land #7

Regie /

Performativer Ausflug ins Private mit Caroline Kapp und Julia Nitschke

21. Februar 2020, 20 Uhr // PATHOS München, Dachauer Str. 110d

Die beiden Performancekünstlerinnen Caroline Kapp und Julia Nitschke labern sich assoziativ vom großen politischen Entwurf zum nächsten Urlaub und landen immer wieder beim **SPOILER** Feminismus. In der siebten Episode der Performancereihe machen die Beiden mit ihrem Heliumkind Cornelia einen Ausflug ins Private (Bayern), das Intime (München) und laden das Publikum in ihre cozy Kleinfamilie (no income but child) zu sich nach Hause in ihr PATHOSloft ein.

Mit dem Set RADIKALER SCHLAGER von DJ CORNELIA und CORNELIA im Anschluss an die Vorstellung.