Otto  Falcken-
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Schule 

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ACT NOW! VOL. 2

21.12.2022 /

Szenenvorspiel der Schauspielstudierenden aus dem 2. und 3. Jahrgang / Werkraum / Beginn 19 Uhr / Eintritt frei Tickets unter https://kammerspiele.muenchenticket.net

Archiv

Die dritte Generation

Drehbuch von Rainer Werner Fassbinder / Jahrgangsinszenierung Schauspieljahrgang 2019-2023

© Emma Szabó

 

Premiere 28. Januar 2022 um 20 Uhr im Werkraum der Münchner Kammerspiele Weitere Vorstellung 2. Dezember 2022, 29. Januar, 30. Januar 2023 (zum letzten Mal!) um jeweils 20 Uhr Tickets unter https://kammerspiele.muenchenticket.net Link zum digitalen Programmheft: Digitales PH Die dritte Generation
Mit Nellie Fischer-Benson, Isabell Antonia Höckel, Cornelius Kiene, Joshua Kliefert, Annika Neugart, Lea Reihl, Alvaro Rentz, Sammy Scheuritzel, Nils Thalmann, Arina Toni und Florian Voigt Regie Charlotte Sprenger Bühne und Kostüme Aleksandra Pavlović Dramaturgie Olivia Ebert Musik Jonas Landerschier Technik / Requisite Maxi Blässing, Paul Friedrich Günther, Leo Algrang Assistenz Regie und Bühne Paula Schlagbauer Assistenz Kostüm Leika Lütke

Ist es begreifbar, in welcher Gesellschaft wir leben? Wie wird es endlich anders? In der Tristesse des deutschen Winters 1978/79 sucht eine Gruppe junger Menschen Auswege aus den bürgerlichen und kapitalistischen Verhältnissen, die zur fortschreitenden Zerstörung von Welt und Selbst beitragen. Umgeben vom medialen Rauschen globaler Nachrichten, beeinflusst und überwacht durch Polizei und Kapital, spielen sie mit linksterroristischem Besteck. Auf groteske Weise entleert sind ihre schrillen Gesten, die sich gegen das systemische Außen wenden. Die Beziehungsweisen untereinander werden zum eigentlichen Schauplatz der notwendigen Revolution: die familiär und patriarchal eingeübten; und die Dynamiken innerhalb der Gruppe, als „das maximalste an möglichem Zusammenleben“ (RWF). Mit elf Studierenden der Otto Falckenberg Schule untersucht die Inszenierung von Charlotte Sprenger Rebellion und Depression einer jungen Generation.

 

Zur Regisseurin:

Charlotte Sprenger, 1990 in Hamburg geboren, studierte Angewandte Kulturwissenschaften. Von 2013 bis 2016 war sie Regieassistentin am Schauspiel Köln. Dort entstanden erste eigene Arbeiten, u. a. „Die roten Schuhe/Eine Liebe. Zwei Menschen“, von Fritz Kater und „Die Reise nach Petuschki“ nach Wenedikt Jerofejew. Charlotte Sprenger war Teil des Kuratorenteams, das die Außenspielstätte „BRITNEY“, des Schauspiel Köln leitete. In der Spielzeit 16/17 inszenierte sie dort die deutsche Erstaufführung von „Kleines“ von Hannah Moscovitch, gefolgt von einer Dramatisierung von Jonas Hassen Khemiris Roman „Alles, was ich nicht erinnere“, einer Uraufführung, die zum Festival „Radikal Jung“ nach München eingeladen wurde. Weitere Arbeiten entstanden im Theater der Keller in Köln, u. a. „Das Fest“ nach dem Film von Thomas Vinterberg, nominiert für den Kölner Theaterpreis und die Uraufführung von Wolfram Lotz’ „Fusseln“, die zu den Autorentheatertagen 2020 am DT in Berlin eingeladen wurde. Seit der Spielzeit 18/19 inszeniert sie darüber hinaus am Theater Bonn, am Deutschen Theater in Berlin und am Thalia Theater in Hamburg. Dort debütierte sie mit „Vor dem Fest“, nach dem Roman von Saša Stanišić, es folgten Opening Night nach John Cassavetes und „Die Politiker“ von Wolfram Lotz. Demnächst zeigt sie dort ETA Hoffmanns Sandmann. Mit „Die Dritte Generation“ von Rainer Werner Fassbinder stellt sie sich erstmals dem Münchener Publikum vor.

Absolvent*innenvorsprechen 2022

Der Abschlussjahrgang Schauspiel 2023

© Fotos: Federico Pedrotti © Grafik: Eva Kreck

am 3. November 2022 um 18 Uhr, am 4. und 5. November 2022 um 20 Uhr im Werkraum der Münchner Kammerspiele / Eintritt frei / Anmeldung unter 089-233 37083

Weitere Termine für Fachpublikum Zentrale Vorsprechen am 15. November 2022 um 10 Uhr in München, am 17. November 2022 um 17:10 Uhr in Neuss und am 18. November 2022 um 17:30 Uhr in Berlin / weitere Infos und Details zu den zentralen Vorsprechen finden Sie hier.

Mit Cornelius Kiene, Joshua Kliefert, Lea Reihl, Alvaro Rentz, Nils Thalmann, Arina Toni, Florian Voigt Künstlerische Leitung Christiane Pohle Mitarbeit Joël Hieronymus Licht Maxi Blässing, Florian Limmer Ton Markus Bührend Technik Dominik Büchl, Michael Sichlinger

Link zum digitalen Programmheft mit Sedcarts der Absolvent*innen 2023:
Absolvent*innenheft 2023

Playlist

Workshop in Kooperation mit Studierenden der Theaterwissenschaft, der Dramaturgie und Komposition, der Studiobühne und den Münchner Kammerspielen

Einrichtung Malina Sascha Hoffmann, So Young H. Kim, Ruben Müller, Paula Schlagbauer Schauspiel Charlotte Hovenbitzer, Dara Lalo, Frida Lang, Marlene Markt, Annika Neugart, Claudia Nimako, Konstantin Schumann, Carolin Wege Texte & Kompositionen Lilly Fagner, Gabriele Fischetti, Seraphin Flassig, Lara Greco, Jonathan Harsch, Andres Hernandez, Klara Kiendl, Argyro Koliogiorgi, Konstantin Kunze, Celine Lacherdinger, Celina Larab, Yannick Lunkenheimer, Danielle Lurie, Theresa Mandlik, Johannes Obermeier, Mark Piasetskii, Victor Solms, Daria Welsch, Rosalie Zwenzner Gesang David Franzen, Isabella Gantner, Laura Hemingway, Laura Hilden, Yannick Lunkenheimer, Antonia Modes, Kateryna Tyshchenko Musiker*innen Deniz Basugur, Nella Belog, Eva Brockhaus, Rocco Ceraolo, Alma Cermak, Olivia Debrabandere, Wenhui Deng, Katarina Farbová, Gabriele Fischetti, Davide Lovato, Jovan Nemacki, Johannes Obermeier, Mark Piasetskii, Jiro Yoshioka Mentoring Falk Richter Kompositorische Betreuung Prof. Jan Müller-Wieland, Prof. Moritz Eggert Studiengangsleitung Regie OFS Malte Jelden Produktionsleitung Konstantin Kunze Leitung Laura Olivi, Tobias Schuster
Termine 11., 12. und 13. November 2022 um 19 Uhr in der Studiobühne LMU (Neuturmstr. 5) Tickets 9€ ermäßigt 7€ unter https://www.xn--studiobhne-geb.com/autorinnenwerkstatt-2022-23

Unter der Leitung von Laura Olivi (LMU) und Tobias Schuster (MK) entwickeln ab Sommersemester 2022 Studierende der Theaterwissenschaft und Dramaturgie gemeinsam mit Studierenden der Komposition dramatische Texte und dazugehörende Musik. Als Referenzrahmen dient das Werk von Falk Richter, der das Seminar auch als Mentor begleitet. So entstehen ca. 10 kurze Werke zwischen Schauspiel, Oper und Musiktheater. Regie- und Schauspielstudierende der OFS sind im Rahmen unseres Workshops eingeladen, diese Kurzstücke für drei Aufführungen in der Studiobühne der LMU szenisch einzurichten. Außerdem beteiligt sind Schauspieler:innen aus dem Ensemble der Münchner Kammerspiele und Sänger:innen und Musiker:innen von der Hochschule für Musik und Theater. Der Reiz und die Aufgabe bestehen darin, sich in einer kurzen Probenwoche mit sehr vielen Beteiligten völlig unterschiedlichen dramatischen Texten und Kompositionen anzunähern und dabei das Zusammenspiel von Texten, Musik, Schauspiel und Gesang zu erforschen.

Dokumentarisches Theater

„Ich mach keinen Krieg mehr“

Fatzer will nicht mehr kämpfen. Er desertiert 1918 aus dem 1. Weltkrieg zusammen mit drei weiteren Kameraden und muss deswegen untertauchen.

Das Fragment „Fatzer“ von Bertolt Brecht ist Basis für eine Recherche.

Unterschiedliche Akteur*innen, die mit Krieg zu tun haben oder hatten, sollen interviewt werden. Aus dem Krieg Geflüchtete, Veteran*innen aus Auslandseinsätzen, junge Menschen, die zur Bundeswehr wollen, um „ihrer Berufung zu folgen“. Ein Ingenieur, der für die Rüstungsindustrie gearbeitet hat.

Es geht um Leben und Überleben, um Kämpfen, Verteidigen oder nicht mehr Kämpfen wollen.

Das Fatzermaterial soll als Grundlage für eine Auseinandersetzung mit dem Krieg dienen. Basierend auf den Recherchen kommen Stimmen der Gegenwart zu Wort, die zeigen, wie sich Krieg in Biografien und damit in die Stadt eingeschrieben hat und weiter einschreibt.

Wie komme ich von dem Recherchematerial zu einer Bühnenfassung? Wie kann ich als Schauspieler*in mit den Stimmen „echter“ Menschen umgehen?

Die Theatralität des Körpers

– eine Annäherung an die Techniken von Michael Tschechow und Jacques Lecoq

Michael Tschechow und Jacques Lecoq verbindet der Glaube an die primäre Verankerung des schauspielerischen Prozesses in der Erinnerungsfähigkeit des Körpers, die auch jenseits einer persönlich psychischen Erfahrung existiert. Ort des schauspielerischen Impulses und der originären Kreativität ist somit auch immer der Körper und seine Beziehung zum Raum und zu den dramatischen Objekten. So sind denn auch die über den Körper gefundenen Reaktionen und Impulse zumeist authentischer, aber auch überraschender als die durch geistige Konstruktionen oder persönliche Erinnerungen gefundenen Spielmöglichkeiten. Thema und Ziel des Workshops wird es also sein, sich mit den im Körper gespeicherten Erinnerungen und Impulsen zu verbinden und diese zu aktivieren. Wir werden dabei vor allem mit der von Michael Tschechow entwickelten Methodik arbeiten, aber auch Anleihen bei der Clownstechnik von Lecoq nehmen.

Das neue Gruppenbild ist da!

© Federico Pedrotti

MATSCH

Ein musikalisches Wandertheater – in einfacher Sprache.

Regieprojekt von Paula Schlagbauer, 2. Jahrgang Regie

Regie Paula Schlagbauer, Marina Erler Schauspiel Frida Lang Komposition Henrik Baumgarten Stückentwicklung/Songtexte Jona Stoll Mentoriert von Martin Lickleder
Premiere am 20. Oktober 2022 in der Therese-Giehse-Halle um 17 Uhr Weitere Vorstellung am 28. Oktober 2022 um 11 Uhr / Eintritt frei Tickets unter www.muenchner-kammerspiele.de

Ganz zart ging es los – es waren ja nur ein paar winzige Tröpfchen! Die Stellen auf der Haut wurden erst etwas feucht, dann komplett nass.

Handtücher, Papierstreifen, Ventilatoren durchweicht. Und jetzt sitzt du da und hast Angst, vielleicht überhaupt nie mehr jemals zu trocknen.

Ein Stück, das sich mit dem Klarkommen, dem Aushalten, dem unendlichen Matschig werden ausgehend von alltäglichen und unalltäglichen Ausnahmesituationen beschäftigt.

Das Wandertheater geht auf Tournee:

21.10. Waging Postkellerstr. 11 17:00 Uhr
23.10. Biberach ABDERA kulturhalle 17:00 Uhr
24.10. Darmstadt
25.10. Caritas Greven 17:00 Uhr
26.10. Studio Lev Kassel 17:00 Uhr
27.10. Förderschule Aschaffenburg

Hier gibt es einen Trailer!