Otto  Falcken-
berg 
Schule 

Solopreis für Marlene Markt

17.07.2024

© Wolf Silveri

Marlene Markt aus unserem 3. Jahrgang Schauspiel wurden beim diesjährigen Schauspielschultreffen in Frankfurt mit einem Solopreis ausgezeichnet! Wir gratulieren von Herzen!

ACT NOW! Vol. 8

17.07.2024 /

Szenenvorspiel der Schauspielstudierenden aus dem 1. und 2. Jahrgang

am 17. Juli 2024 um 19 Uhr im Werkraum der Münchner Kammerspiele / Eintritt frei Tickets unter https://kammerspiele.muenchenticket.net / Ausverkauft. Evtl. Restkarten an der Abendkasse

„Danton – ein diskursiver Versuch“ nach Georg Büchner
es spielen: Antonina Gruse, Sina Leinweber, Enes Şahin; gearbeitet mit Bernadette Heidegger

„Die Simulanten“ von Philippe Heule
es spielen: Samira Isa Benhane, Anna Luster, Vinzenz Sommer; gearbeitet mit Eckhard Winkhaus

„Café Populaire“ von Nora Abdel-Maksoud
es spielen: Paula Aschmann, Luis Brunner, Henning Grimpe; gearbeitet mit Anne Knaak

„hildensaga: ein königinnendrama“ von Ferdinand Schmalz
es spielen: Luca Leverenz, Ivan Vlatkovic; gearbeitet mit Prof. Mathias Noack

„Morning“ von Simon Stephens
es spielen: Marlon Bienert, Paul Fontheim, Vasilisa Tovstyga; gearbeitet mit Prof. Mathias Noack

„Arbeit und Struktur / Tschick“ von Wolfgang Herrndorf
es spielen: Arthur Becker, Katharina Salzberger, Noah van Moll; gearbeitet mit Anne Knaak

„Die Präsidentinnen“ von Werner Schwab
es spielen: Maryna Adamenko, Elias Maria Burckhardt, Alisha-Vivienne Hellmuth; gearbeitet mit Bernadette Heidegger

→ Abendzettel Act Now! Vol. 8

WORK FESTIVAL

21.07.2024 /

Theaterfestival der Otto Falckenberg Schule

21. bis 25. Juli 2024, um jeweils 19 Uhr / Werkraum der Münchner Kammerspiele / Festivalzentrum in der Otto Falckenberg Schule / Eintritt frei Tickets unter https://kammerspiele.muenchenticket.net 
von und mit Studierenden der Otto Falckenberg Schule

Es ist wieder soweit! Kurz vor Ende des Schuljahres bespielen die Studierenden der Fachbereiche Schauspiel und Regie der Otto Falckenberg Schule erneut fünf Tage lang den Werkraum der Münchner Kammerspiele! Zu sehen sind Szenen, Monologe und alles, was zwischen Theater, Performance, Gesang, Tanz oder Improvisation liegt.

In den Pausen und im Anschluss an das Gesehene besteht in unserem Festivalzentrum darüber hinaus die Möglichkeit, gemeinsam ins Gespräch über die Ausbildung, das Spielen auf der Bühne, über das Erleben von Theater und all die Fragen, die im besten Fall auftreten, zu kommen. Oder zumindest das ein oder andere kühle Getränk zu genießen, denn die gibt es selbstverständlich auch!

WORK verspricht Arbeit. Und vor allem: Lust an der Arbeit. Nicht nur zeigt das Festival im Kontext ihrer Ausbildung entstandene Arbeiten und die Studierenden zugleich bei der Arbeit auf der Bühne, auch das Festival selbst gründet sich in all seinen Bereichen auf dem Engagement, der Organisation und der Arbeit der Studierendenschaft.

Das WORK-Festival startet dieses Jahr in die vierte Runde und steht damit hoffentlich noch am Beginn einer langjährigen Tradition.

→ Programmheft WORK

100 Songs

10.10.2024 /

Live-Hörspiel mit Studierenden des 3. Jahrgangs Schauspiel

Premiere 10. Oktober 2024 um 19.30 Uhr im Werkraum der Münchner Kammerspiele Weitere Vorstellungen 11. und 23. Oktober 2024 um 19.30 Uhr Tickets unter https://kammerspiele.muenchenticket.net
von Roland Schimmelpfennig mit Paula Aschmann, Arthur Becker, Henning Grimpe, Sina Leinweber, Elisabeth Nittka, Enes Şahin Regie Frauke Poolman Musikalische Leitung Axel Humbert Aufführungsrechte Deutscher Theaterverlag GmbH  

Eine Gruppe von Frauen, Männern und Kindern. Sie alle sitzen um 8.54 Uhr in einem abfahrenden Zug. Sie kennen sich nicht und haben anscheinend nichts gemeinsam. Oder doch?

Sie wissen nicht, dass dies die letzte Zugfahrt ihres Lebens sein wird. Der Zug explodiert um 8.55 Uhr.

Wie also kann man das Unfassbare beschreiben, hörbar machen? So unterschiedlich die Menschen auch sind, in der Katastrophe sind sie eine Gemeinschaft, in Gelebtem, Unbelebtem, im Nichtsahnen und all den Liedern, die Sekunden zuvor gehört werden.

„100 Songs“ ist ein Sprachkonzert – ein Requiem. In immer neuen Anordnungen und Szenen spielt das Stück mit Zeit und Zufälligkeiten. Vor allem aber zeigt es, wie kostbar jeder einzelne Augenblick unseres Lebens ist.

6 Studierende schlüpfen in 40 Figuren und erzählen & singen 4 Minuten Leben.

Gewässer im Ziplock

12.10.2024 /

Ein Sommer zwischen Berlin, Chicago und Jerusalem / Szenische Lesung des preisgekrönten Romans von Dana Vowinckel

Premiere 12. Oktober 2024 um 19.30 Uhr im Werkraum der Münchner Kammerspiele Weitere Vorstellung 24. Oktober 2024 um 19.30 Uhr Tickets unter https://kammerspiele.muenchenticket.net

In ihrem Debütroman „Gewässer im Ziplock“ erzählt die Schriftstellerin die Geschichte der 15-jährigen Margarita und ihres alleinerziehenden Vaters Avi, der als Kantor in jüdischen Gemeinden in Berlin arbeitet. Margarita verbringt die Sommerferien alljährlich bei ihren amerikanischen Großeltern; deren Tochter Marsha, Margaritas Mutter, hat Mann und Kind früh verlassen. Und nun lädt Marsha Margarita plötzlich nach Israel ein, um gemeinsam das Land zu bereisen …

Drei jüdische Generationen verlieren und finden sich in Berlin, Chicago und Jerusalem. Im Mittelpunkt die 15-jährige Margarita, die kontinentübergreifend zwischen Tradition und Selbstbehauptung steht, zerrissen zwischen den Elternteilen, Ländern, Kulturen und Sprachen und der Suche nach Zugehörigkeit innerhalb der verschiedenen Welten.

„Gewässer im Ziplock“ ist ein Aufbruch auch in eine neue Phase der Schoah-Erinnerungskultur zwischen „Flying Home“ und „Leaving Home.“

Die Welt wird irr an ihren Früchten

25.10.2024 /

Ein Shakespeare-Projekt / Jahrgangsinszenierung Schauspieljahrgang 2021-2025

© Sima Dehgani

Premiere 22. März 2024 um 20 Uhr im Werkraum der Münchner Kammerspiele Weitere Vorstellung 25. Oktober 2024 Tickets unter https://kammerspiele.muenchenticket.net   
Mit Sebastian Fink, Max Faatz, Emma Floßmann, Anastasiia Kostur, Frida Lang, Marlene Markt, Philipp Mohr, Annika Molke, Claudia Gyasi Nimako, Clara Walla Regie Jorinde Dröse, Anne Habermehl Video und Raumdesign Sofiia Melnyk Kostüme Juliane Kalkowski Dramaturgie Tobias Schuster Assistenz Regie Antonia Grahmann Assistenz Ausstattung Felix von Loeffelholz Produktionsleitung Kunst Victoria Fischer Produktionsleitung Technik Adrian Bette Bühnenmeister Marcel Homack Bühnenmaschinerie Thomas Grill Beleuchtung Michl Barth, Tankred Friedrich Ton Nicholas Brown Video Dirk Windloff, Zara Lazarevic Maske Mai Strathmann Kostüm Marija Ruzic Requisite Markus Bührend, Lucia Eidmann, Florian Limmer Schlosserei Fritz Würzhuber, Jürgen Goudenhooft Tapeziererei Maria Hörger, Anja Gebauer, Tobias Herzog Malsaal Evi Eschenbach, Ingrid Weindl

© Sima Dehgani

© Sima Dehgani

© Sima Dehgani

© Sima Dehgani

© Sima Dehgani

© Sima Dehgani

© Sima Dehgani

© Sima Dehgani

© Sima Dehgani

© Sima Dehgani

© Sima Dehgani

In der Auseinandersetzung mit den universellen Themen Liebe, Identität, Herkunft und Macht bieten Shakespeares Werke – trotz oder genau wegen ihres Alters – eine unbestechliche Kraft. Gemeinsam mit den Studierenden des 3. Jahrgangs der Otto Falckenberg Schule untersuchen die Regisseurinnen Anne Habermehl und Jorinde Dröse Shakespeares greatest Hits.

Titania und Oberon entfachen durch ihren Konflikt eine Verwirrung der Gefühle, die Puck mit Freude noch weiter in die Zentrifuge der Identitäten treibt. Im nächtlichen Wald trifft Hamlet einen Geist, Julia liebt Romeo, Helena verfolgt ihren Geliebten, Lady Macbeth und Macbeth schmieden Mordpläne und Othello kriegt einen wahnsinnigen Floh der Eifersucht ins Ohr gesetzt. Ein Feuerwerk der Gefühle, der Liebe, der Gier auf Leben und Macht, an dessen Ende die Frage steht: Kann man das Narrativ dieser gierigen Verstrickungen verändern?

Die Künstlerin Sofiia Melnyk erschafft einen live-gezeichneten Bühnenraum zu dieser magischen Nacht. Die Kostümbildnerin Juliane Kalkowski kreiert ein Universum der Phantasie. Nach der Arbeit „Glow Box BRD“ ist dies die zweite Arbeit des Regieteams.

→ digitales Programmheft

Die Regisseurinnen Jorinde Dröse und Anne Habermehl haben die Figuren noch gewitzter gearbeitet, als man es zuvor zu hoffen gewagt hatte. Sprachlich ist das verblüffend, singen können auch alle.

Süddeutsche Zeitung, 26.03.2024

Absolvent*innenvorsprechen 2024

30.10.2024 /

Der Abschlussjahrgang Schauspiel 2025

am 30. Oktober 2024 um 18 Uhr, am 31. Oktober und 1. November 2024 um 19.30 Uhr Werkraum der Münchner Kammerspiele / Eintritt frei / Anmeldung  für Fachpublikum ab September unter 089-233 37083 Weitere Termine für Fachpublikum Zentrale Vorsprechen vom 11. bis 15. November 2024 in Berlin, München, Neuss

Archiv

Based on a true Story by Truman Capote

Ein Video-Essay / Regieprojekt 2. Jahrgang von Ruben Müller

Premiere 4. Juli 2024 um 20 Uhr im Münchner Volkstheater, Bühne 3 Weitere Vorstellungen 5. und 6. Juli 2024 um 20 Uhr Tickets unter https://www.muenchner-volkstheater.de
Mit Nicolai Kaps, Cornelius Kiene, Elisabeth Nittka Regie Ruben Müller Bühne & Video Chloe Kelly Kostüme Katharina Quandt Dramaturgie Paulina Wawerla Mentorat Hannah Schünemann Assistenz David Schmidt

© Sabrina Lößl-Lamboy

© Sabrina Lößl-Lamboy

© Sabrina Lößl-Lamboy

1959 wird die Familie Clutter in Kansas mitten in der Nacht kaltblütig ermordet. Der Autor Truman Capote veröffentlich nur sieben Jahre später einen unglaublichen Tatsachenroman über das Verbrechen. Seine Recherche so einmalig wie fragwürdig. In seinem Buch, dem darauf basierenden Film, sowie dem realen Fall, wird das Wer, das Wo, das Wann und auch das Wie geklärt – allein das Warum bleibt offen.

In dem Video-Essay „Based on a true Story by Truman Capote“ vertiefen sich drei Performer*innen in den berühmten Kriminalfall, verschlingen sich in Abschweifungen und spinnen ein Netz, getrieben von Verschwörung und Paranoia. Was hat der tödliche Anschlag auf den 35. US-Präsidenten Kennedy mit True Crime zu tun? Was bedeutet es, wenn Menschen sich fühlen, als ob sie nicht mehr in unserer geteilten Realität, sondern in einem Film, einer Geschichte leben? Und wie lässt sich ein reales Ereignis überhaupt darstellen?

Eine Produktion der Otto Falckenberg Schule in Kooperation mit dem Münchner Volkstheater und den Münchner Kammerspielen

Tag der offenen Tür

Samstag, 29. Juni 2024, 15-18 Uhr, Werkraum der Münchner Kammerspiele

Gemeinsam mit den Münchner Kammerspielen sperren wir die Falckenbergstraße und öffnen unsere Türen:

Einblicke in die Ausbildung an der Otto Falckenberg Schule:
– 15 Uhr offene Stunde Bewegung / Improvisation
– 16 Uhr offene Stunde Sprechen / Singen
– 17 Uhr offene Stunde Schauspiel

Infos unter https://www.muenchner-kammerspiele.de/de/programm/31880-strassenfest

Krieg

Lieder und Geschichten

Am 26. (AUSVERKAUFT! Evtl. Restkarten an der Abendkasse) und 27. Juni 2024 um 19.30 Uhr im Werkraum der Münchner Kammerspiele Tickets unter https://kammerspiele.muenchenticket.net/

„Krieg ist ein großes Wagnis, der Ausgangspunkt für Leben und Tod, Weg zum Weiterbestehen oder zum Untergang.“ (aus „Die Kunst des Krieges“)

Krieg ist ein großes Thema in der Kunst. (und im Moment auch wieder in unser aller Leben). Krieg herrscht täglich überall. Krieg ist Kampf – Kampf ist Krieg?!?

Die Wirklichkeit ist ein ständiges Fließen und Sichverändern der Dinge: Jedes Objekt, ob belebt oder unbelebt, befindet sich in fortwährendem Verwandlungsprozess. Eine Glocke rostet, ein Fels zerfällt in Wind und Wetter, ein Baum wächst, ein Körper altert, alles fließt – man kann nicht zweimal in denselben Fluss steigen. Und ständig verdrängt das Neue, Nachkommende, Nachwachsende das Alte, Bestehende …

Die Studierenden des 3. Jahrgangs Schauspiel erzählen und singen Geschichten und Lieder vom Krieg.

Kasten-Preis 2024 für Ayşe Güvendiren

Yevgen Bondarskyy und Ayşe Güvendiren werden mit dem Dr. Otto Kasten-Preis 2024 ausgezeichnet. Der Vorstand der Intendant:innengruppe im Deutschen Bühnenverein vergibt den mit dem Schwerpunkt „Erinnerungskultur und politische Bildung“ versehenen Preis in Zusammenarbeit mit der Dr. Otto Kasten-Stiftung. Ausgezeichnet werden herausragende junge Theatermacher:innen. Der Preis ist mit jeweils 5000 Euro dotiert.

Ayşe Güvendiren hat von 2017 bis 2021 Regie an der Otto Falckenberg Schule studiert. Ihre Abschlussinszenierung „R-Faktor. Das Unfassbare“ gewann 2021 beim Körber Studio Junge Regie. Nach Abschluss des Studiums inszeniert Ayşe unter anderem am Schauspiel Hannover, den Münchner Kammerspielen, dem Stadttheater Gießen und dem Nationaltheater Mannheim. Wir gratulieren von Herzen!

On Waves

Abschlussinszenierung von Sascha Malina Hoffmann

© Sandra Singh

Premiere 23. Februar 2024 um 20 Uhr im Werkraum der Münchner Kammerspiele Weitere Vorstellungen 8. Juni 2024 um 21 Uhr beim Körber Studio Junge Regie
Team und Cast kairo fumilayo edward (Performance), Sascha Malina Hoffmann (Regie), Seongji Jang (Bühne und Kostüm), Nadège Meta Kanku (Performance), Justin F. Kennedy (Mentorat), Dara Lalo (Performance), Sindi Zeneli (Performance) Produktionsleitung Technik Jonas Pim Simon Bühnenmeister Josef Hofmann Bühnenmaschinerie Thomas Grill Beleuchtung Florian Limmer Ton Markus Bührend Tonaufnahmen Tonstudio Thomas Schlienger Video Leo Algrang Requisite Markus Bührend, Lucia Eidmann, Florian Limmer Schreinerei Eliza Aistermann, Ellen Bosse Schlosserei Fritz Würzhuber, Jürgen Gouden Tapeziererei Maria Hörger, Anja Gebauer, Lisann Öttl Malsaal Evi Eschenbach, Frederic Sontag Theaterplastik Maximilian Biek Mitarbeit Theaterplastik und Bemalung Amélie Unhoch

© Sandra Singh

© Sandra Singh

© Sandra Singh

© Sandra Singh

OFF WAVES ist eine gemeinsame Arbeit von Sascha Malina Hoffmann (Regie) mit den Performer*innen Dara Lalo, kairo fumilayo edward, Nadège Meta Kanku und Sindi Zeneli, sowie Seongji Jang als Bühnen- und Kostümbildner*in.

Mit Texten über das Leben und Überleben auf und unter den Wellen erzählt ON WAVES von Sound- und Meereswellen, vom white noise beim Umschalten des Kanals, vor allem aber darüber, wie wir miteinander in Beziehung treten. Die vier Performer*innen produzieren dabei auf der Bühne eine „Live-Radioshow“ und moderieren zwischen hörspielhaften Dialogen, Gegen- und Zwischentönen, Livemusik und Radiohit-Sampels. Es geht um Fragen des woher, wovon und wohin und die Suche nach Sprache für diese Fragen.

kairo fumilayo edward wuchs im Raum Zürich auf und begann 2020 ein Schauspielstudium an der Zürcher Hochschule der Künste. Neben dem Studium arbeitet they in der freien Szene, unter anderem zusammen mit Jeremy Nedd, Joana Tischkau und Brandy Butler oder springt kurzfristig in Nicolas Stemanns “König der Frösche” am Schauspielhaus Zürich ein. Nach einem Austauschsemester wechselt kairo 2022 an die School for New Dance Development (SNDO) in Amsterdam, wo die choreographischen Perspektiven auf Raum und Körper in einem sozial-politischen Kontext kairos Vorstellung einer zeitgenössischen Ausbildung mehr entsprachen. kairo erhielt 2021 das Ernst Göhner Stipendium der Schweizerischen Studienstiftung und das Exzellenz-Stipendium der Yvonne Lang-Chardonnens Stiftung.

Seongji Jang, geboren 1990 in Seoul, ist Bühnen- und Kostümbildner*in und Trickfilmemacher*in. Nach einem Abschluss für Animation (Trickfilm) in Seoul absolvierte they Bachelor- und Masterstudium in der Bühnenbildklasse der UdK Berlin unter Prof. Hartmut Meyer und Prof. Janina Audick. Seongji Jang’s eigene Arbeit im Bereich Bühnenbild und Videodesign entstanden unter anderem mit Marie Schleef »Once I Lived With A Stranger« und »Kim Jiyoung, geboren 1982« am Schauspiel Köln, »the Mushroom Queen« am Deutschen SchauSpielHaus Hamburg, und mit Asarela Orchidia Dewi »RISKANT. VÖGEL AUFSCHEUCHEN« am Ballhaus Naunynstraße.

Sascha Malina Hoffmann wuchs im Ruhrgebiet auf und schließt, nach einem Studium der Sozialwissenschaften an der Ruhr-Universität-Bochum sowie der Universidad de Complutense (Madrid), im Sommer 2024 deren Regiestudium an der Otto Falckenberg Schule in München ab. In den Jahren 2020-2021 arbeitete Sascha Malina als feste Regieassistenz an den Münchner Kammerspielen. Die im Studium entstandenen Projekte „BARAYE (AT)“ und „S.A.D. – Secretly a dinosaur“ wurden zu verschiedenen Festivals eingeladen. Inhaltlich beschäftigt sich Sascha in den letzten Jahren immer wieder mit den Thema Gewalt und wie diese sich in Orte, Sprachen, und Körper einschreibt, sowie mit Fragen nach Widerständigkeit. They wurde mit einem Stipendium der Richard-Stury-Stiftung gefördert.

Nadège Meta Kanku wurde 1998 in Zürich geboren und wuchs ebendort auf. Ihre Karriere als Schauspielerin startete sie 2019 mit einem ersten Engagement am Schauspielhaus Zürich bei der Produktion „Früchte des Zorns“ in der Regie von Christopher Rüping. Seit 2020 studiert sie Schauspiel an der Otto Falckenberg Schule in München. Im Jahr 2022 erhielt sie den Förderpreis der Armin-Ziegler-Stiftung. Ihr Studium wird sie im Sommer 2024 abschließen. Während des Studiums gastierte Nadège Meta Kanku am Staatstheater Nürnberg, den Münchner Kammerspiele, Volkstheater München und in diversen Performances an den Akademie der Künste und am Haus der Kunst. Sie arbeitete unter anderem mit Joan Jonas, Nefeli Skarmea, Branku Janak, Lennart Boyd Schürmann, Sascha Malina Hoffmann und der Familie Flöz zusammen.

Dara Lalo kam im Dezember 2016 aus Rojava/Syrien nach Deutschland und begann 2020 sein Schauspielstudium an der Otto Falckenberg Schule. Seine schauspielerische Reise begann in der Grundschule, zunächst im Theaterhaus des Kulturzentrums der Stadt Afrin. Später schloss er sich einer freien Theatergruppe in Aleppo an. In Deutschland war er Teil der Theatergruppe „Morgen wird schöner“ mit Eugen Georg, und sie traten gemeinsam in Saarbrücken, Luxemburg und Schleswig-Holstein auf. Dara Lalo dreht außerdem regelmäßig für Film und Fernsehen. Für seine Rolle in „Killing Bagheera“ von Moshref Sheikh Zeyn wurde er mehrfach als bester Hauptdarsteller ausgezeichnet und nominiert. Der Film wurde als Teil der German Films beim Cannes Filmfestival vorgestellt. In dem Film „+963“ von Daood Abdullah wurde er als bester Hauptdarsteller beim Underdog Festival in Wolfsburg ausgezeichnet.

Sindi Zeneli ist Performerin und Kuratorin. Sie lebt und arbeitet zwischen Tirana und Berlin. Zuletzt verschiedene Engagements als Gast-Performerin und Schauspielerin (mit u.A. SheShePop und weiteren Theaterkollektiven der freien Szene in Deutschland) an international renommierten Bühnen wie dem Spring Dance Festival Utrecht, HAU – Hebbel am Ufer Berlin, Sophiensaele Berlin, FFT Düsseldorf, Mousonturm Frankfurt am Main und Kampnagel Hamburg. Ihre künstlerischen Arbeiten bewegen sich an Schnittstellen von Theater, Film und Videokunst.

Mit freundlicher Unterstützung der Richard Stury Stiftung.

Totenüberlebung (UA)

von Jona Spreter / Regieprojekt 3. Jahrgang von Paula Schlagbauer

© Hanna König

Premiere 15. Mai 2024 um 20 Uhr im Werkraum der Münchner Kammerspiele Weitere Vorstellungen 16. und 17. Mai 2024 um 20 Uhr Tickets unter https://kammerspiele.muenchenticket.net/
Mit Paula Aschmann, Arthur Becker, Marlon Bienert, Charlotte Hovenbitzer, Max Kyrein, Johannes Schöneberger, Vinzenz Sommer Regie Paula Schlagbauer Dramaturgie Nida Bulgun Bühne Isi Heigl Kostüm Isi Heigl & Amelie Unhoch Assistenz Amelie Unhoch Musik Giovanni Raabe Mentorat Carl Hegemann Produktionsleitung Technik Erik Clauss Bühnenmeister Marcel Homack Beleuchtung Florian Limmer Ton Markus Bührend, Manuel Giesek Technik Lucia Eidmann Schreinerei Sebastian Nebe, Stefan Klodt-Bussmann Schlosserei Fritz Würzhuber, Jürgen Goudenhooft, Andi Bacher Tapeziererei Maria Hörger, Anja Gebauer Malsaal Isabella Heigl Theaterplastik Maximilian Biek Mitarbeit Theaterplastik und Bemalung Amelie Unhoch Choreographische Mitarbeit Volker Michl Gesangsunterricht Axel Humbert Arrangement Hans Joachim Friedl Aufführungsrechte bei Felix Bloch Erben GmbH & Co. KG, Berlin | www.felix-bloch-erben.de

© Hanna König

© Hanna König

© Hanna König

© Hanna König

© Hanna König

© Hanna König

© Hanna König

Der Tod kommt eben, wenn der Tod vorbei ist.

Disclaimer: Bei allen Toden handelt es sich um Bühnentode. Im Theater stirbt man nämlich nicht.

Die Totenbetten sind aufgeschlagen. Stawrogin und Ludovika liegen aufgebahrt in einer Totenstube. Zwei Frauen spekulieren über die Todesursache des Paares:

“Sie sind vergangen aneinander”.
“Ich glaube, es war ganz anders”.

Haben sie sich totgeschlagen? Erwürgt? Spielt das überhaupt eine Rolle?
Das Stück Totenüberlebung entspinnt sich in einer Rückschau auf die Geschichte der beiden: Auf dem Apfelblütenfest treten sie einander auf die Füße und verlieben sich. Stawrogin wäre gerne ein Held und zieht aus, um den i n n e r e n Krieg zu finden. In der Peripherie des Krieges ist er aber nicht allein. Er stößt auf weitere Seelen, die mehr Individuum zu sein scheinen, als er. Ludovika bleibt zurück, plakatiert Wände und erkennt: „Der Katholizismus ist es nicht, aber die Männer sind es doch auch nicht!“.

Stawrogin ist ein Chor; eine laute Vielstimmigkeit, die auszieht, um Antworten zu finden und zurückkehrt, ohne schlauer geworden zu sein. Denn es ist nicht das ständige Fragen, sondern das Nachdenken, das wahre Kopfschmerzen verursacht.

Auch, wenn das Sterben in Totenüberlebung keinen tatsächlichen Tod erfordert, kann es doch furchtbar anstrengend sein, sich totzustellen.

Eine Produktion der Otto Falckenberg Schule in Kooperation mit den Münchner Kammerspielen. Gefördert durch die Richard Stury Stiftung

ACT NOW! Vol. 7

Szenenvorspiel der Schauspielstudierenden aus dem 2. Jahrgang

am 17. Mai 2024 um 19 Uhr im Studio 1 in der Stollbergstraße 7a / Eintritt frei Tickets unter https://kammerspiele.muenchenticket.net  (Ausverkauft. Evtl. Restkarten an der Abendkasse)

„Coco“ von Bernard-Marie Koltès
Maryna Adamenko spielt Consuelo, Leonie Maraska spielt Coco; gearbeitet mit Eckhard Winkhaus

„Engel in Amerika“ von Tony Kushner
Henning Grimpe spielt Louis, Enes Şahin spielt Prior; gearbeitet mit Michael Wächter

„Demut vor deinen Taten Baby“ von Laura Naumann
Alisha-Vivienne Hellmuth spielt Lore, Sina Leinweber spielt Bettie, Elisabeth Nittka spielt Mia; gearbeitet mit Anne Knaak

→ Abendzettel Act Now! Vol. 7