Otto  Falcken-
berg 
Schul

COLD LOVE (seelenstahlbaden)

Regie / 17.06.2021 /

Eine nō-Phantasie von Anatol Boyd

© Lennart Boyd Schürmann

Premiere 17. Juni 2021 um 18 Uhr Weitere Vorstellungen 18. und 19. Juni 2021 um 18 Uhr Tickets unter https://kammerspiele.muenchenticket.net/
mit Cornelius Kiene, Lea Reihl, Anna K. Seidel, Nils Thalmann und Niklas Wetzel sowie Julius Gruner, Nathalie Schörken und Katharina Stark Regie Lennart Boyd Schürmann Dramaturgie Moritz Nebenführ Kostüme Carla Renée Loose Komposition und Sound Stanislav Iordanov Bühne Marleen Johow, Lennart Boyd Schürmann Recherche Choreographie Rose Breuss, Martina de Dominicis (IDA Linz) Künstlerische Beratung Achinoam Alon Beratung Michael Ott

© Nicole Marianna Wytyczak

Leopold von Sacher-Masochs Novellenzyklus Das Vermächtnis Kains war als poetisches Panorama der Kälten und Klüfte menschlicher Naturgeschichte geplant. Vollendet wurden allerdings nur zwei von sechs Teilen, die Bände zur Liebe und zum Eigentum. COLD LOVE (seelenstahlbaden) setzt das unfertige Opus magnum in einer Reihe von Stück-Miniaturen spekulativ fort. Dabei werden der Struktur eines japanischen nō-Theater Festspiels folgend je unterschiedliche performative Perspektivierungen auf die Risiken moderner Freiheitsprojekte gewählt und diese in ihren Frustrationspotentialen modellhaft erkundet – als therapeutische Seelenkur für Liebeswillige.

Mit Materialien von Guillaume Dustan, Dorothee Günther, Alexandra Kollontai, Yukio Mishima, Leopold von Sacher-Masoch, Max Stirner, Pseudo-Zenchiku/Bertolt Brecht.

 

English translation (work in progress)

Leopold von Sacher-Masoch’s novella cycle The Legacy of Cain was planned as a poetic panorama of the chills and chasms of a natural history of humankind. However, only the first two of six parts were realized. COLD LOVE (seelenstahlbaden) speculatively continues his abandoned opus magnum in five miniature plays. Following the structure of a Japanese nō-theater festival, different performative perspectives on the risks of modern projects of freedom are chosen and explored in their potential for frustration in a model-like manner – as a therapeutic soul treatment for the lovesick.

With materials by Guillaume Dustan, Dorothee Günther, Alexandra Kollontai, Yukio Mishima, Leopold von Sacher-Masoch, Max Stirner, Pseudo-Zenchiku/Bertolt Brecht.

Drained

Regie / 26.06.2021 /

Lange Nacht der neuen Dramatik an den Münchner Kammerspielen

5 Leseperformances zum Abschluss der Autor*innen-Residenz im Rahmen des „Münchner Förderpreises für deutschsprachige Dramatik“ am 26. Juni 2021 ab 18 Uhr in der Therese-Giehse-Halle Tickets unter https://www.muenchner-kammerspiele.de/de/programm/stuecke/4466-lange-nacht-der-neuen-dramatik/4532-lange-nacht-der-neuen-dramatik
von Hannah Bründl mit Zeynep Bozbay, Johanna Eiworth, Walter Hess, Paul Wellenhof Regie Elias Emmert
Bühne Leonard Mandl Kostüm Florian Buder, Ji Hyung Nam Dramaturgie Carlotta Huys

Sechs Autor*innen nahmen seit Mai an einer erstmals durchgeführten zweimonatigen Autor*innenresidenz an den Münchner Kammerspielen teil. Zum Ende der Residenz werden am 26. Juni ihre Texte in Szenischen Lesungen vorgestellt und der Münchner Förderpreis für deutschsprachige Dramatik vergeben.

Türken, Feuer

Regie / 02.07.2021 /

Projekt 3. Jahrgang Regie von Ayşe Güvendiren

Premiere 2. Juli 2021, 20 Uhr, Werkraum der Münchner Kammerspiele Weitere Vorstellungen 3. Juli 2021 um 18 und 21 Uhr
von Özlem Özgül Dündar Mit Marie Domnig, Şafak Şengül, Cansu Yildiz Inszenierung Ayşe Güvendiren Ausstattung Theresa Scheitzenhammer Dramaturgie Marie-Sophie Ernst Licht Maxi Blässing Ton Paul Friedrich Günther Aufführungsrechte rowohlt Theater Verlag

Solingen 1993. Ein rassistischer Anschlag, einer von dutzenden “Einzelfällen”. Ein Haus steht in Flammen. Fünf Menschen sterben. Mütter – Überlebende, Ermordete und die eines Täters – versuchen in Türken, Feuer eine (gemeinsame) Sprache für die Umstände dieser Brandnacht zu finden. Ein kaleidoskopisches Gedankenspiel.

Werk it!

22.07.2021 /

Festival der Schauspiel- und Regiestudierenden an der OFS

22. bis 24. Juli 2021

Archiv

Doppelsieg – Körberpreise 2020 und 2021

AbschlussinszenierungRegie /

Caroline Kapp und Ayşe Güvendiren gewinnen beim Körber Studio Junge Regie

Mit dem Preis des Körber Studios Junge Regie 2020 ist Caroline Kapp für ihre Inszenierung »Messy History Lessons«, mit dem Preis 2021 Ayşe Güvendiren für ihre Inszenierung »R-Faktor. Das Unfassbare« ausgezeichnet worden. Das Festival gilt als wichtigste Plattform für den Regienachwuchs im deutschsprachigen Raum.

»Die Siegerproduktion ›Messy History Lessons‹ von der Otto Falckenberg Schule München kommt direkt aus der Quarantäne als »Stunde Null« des Feminismus. Witzig, klug und leichtfüßig schreiben Regisseurin Caroline Kapp und Ensemble die ›neat history‹ des Kunstbetriebs um und chaotisieren den ordentlichen Kanon durch das Sichtbarmachen weiblicher Künstlerinnen und ihrer Werke.« (www.koerber-stiftung.de)

»Eine One-Woman-Show über strukturellen Rassismus in weißen Theaterinstitutionen, entstanden aus rund 30 Interviews mit Kunst- und Kulturschaffenden. Der Clou dabei: bravourös und zynisch, lustig und lehrreich verkörpert Schauspielerin Şafak Şengül dabei rund 30 handelnde Personen, inklusive die Moderatorin der Spiel-Show nach Art der Mystery TV-Serie X-Faktor. Doch hier ist alles die Wahrheit. In R-Faktor gelingt das Kunststück einer Lehrstunde über Rassismus, präzise, verstörend, erhellend. Einem verbittert diskutierten Thema wird hier mit Humor begegnet – und echte Einfühlung ermöglicht.« (www.koerber-stiftung.de)

Im Anschluss an die letzten Vorstellungen des jeweiligen Festivalausgaben diskutierte eine dreiköpfige Jury öffentlich über die gezeigten Inszenierungen.

Zur Jury gehörten in diesem Jahr für den Jahrgang 2020 Susanne Meister (Dramaturgin, Thalia Theater Hamburg), Tina Lanik (Regisseurin) und Matthias Schulze-Kraft (künstlerischer Leiter, Lichthof Theater Hamburg). Für den Jahrgang 2021 Christian Holtzhauer (Intendant Schauspiel, Nationaltheater Mannheim), Dorothea Marcus (Kulturjournalistin und Theaterkritikerin), Tina Pfurr (Künstlerische Leitung, Ballhaus Ost, Berlin).

Caroline Kapp *1988 in Mainz, studierte Kulturwissenschaften und führte daraufhin drei Jahre ein soziokulturelles Projekt in Berlin. 2014 machte sie ihre ersten Assistenzen am Theater Bremen bei Alexander Giesche und Felix Rothenhäusler und kuratierte dort ein Festival für zeitgenössisches griechisches Theater. Ihr Arbeitsschwerpunkt liegt auf der Auseinandersetzung mit Geschichtsschreibung, dem (un)kollektiven Gedächtnis sowie marginalisierten und verdrängten Erinnerungen.

Ayşe Güvendiren *1988 in Wien, studierte Jura an der Universität Augsburg sowie Theaterwissenschaft und Kunstgeschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität in München. Sie hospitierte und assistierte u.a. bei Jan-Christoph Gockel, Pınar Karabulut, Stefan Pucher und Yael Ronen. Seit 2017 studiert sie Regie an der Otto Falckenberg Schule und ist Stipendiatin der Richard Stury Stiftung. In der Spielzeit 20/21 assistiert sie an den Münchner Kammerspielen.

Der mit einem Produktionskostenzuschuss von 10.000 Euro dotierte Preis der Körber-Stiftung unterstützt die Gewinner*innen bei einer neuen Regiearbeit an einem Stadt- oder Staatstheater bzw. alternativ in der Freien Szene.

Der große Marsch

JahrgangsinszenierungSchauspiel /

von Wolfram Lotz / Jahrgangsinszenierung 2020/21

© Federico Pedrotti

schulinterne Premiere 21. April 2021 um 20 Uhr Weitere Vorstellung 8. und 9. Juni 20 Uhr im Werkraum der Münchner Kammerspiele Tickets unter https://kammerspiele.muenchenticket.net/
Mit Marie Dziomber, Rasmus Friedrich, Philip Froissant, Julius Gruner, Anni Kumlehn, Jorid Lukaczik, Anton Nürnberg, Luca Rosendahl, Nathalie Schörken, Katharina Stark und Lilly-Marie Vogler Regie Anne Habermehl Bühne und Kostüme Christoph Rufer Musik Philipp Weber Dramaturgische Beratung Malte Jelden Licht Charlotte Marr, Michael Pohorsky, Wolfgang Wiefarn Ton Korbinian Wegler Video Maxi Blässing Videoschnitt Romy Gardumi Technik Maxi Blässing, Paul Friedrich Günther, Romy Gardumi Assistenz Regie Malina Sascha Hoffmann Assistenz Bühne Ji Hyung Nam Assistenz Kostüm Melina Poppe Aufführungsrechte S. Fischer Verlag, Frankfurt / Deutscher Theaterverlag GmbH, Weinheim

© Federico Pedrotti

© Federico Pedrotti

© Federico Pedrotti

© Federico Pedrotti

© Federico Pedrotti

© Federico Pedrotti

© Federico Pedrotti

© Federico Pedrotti

© Federico Pedrotti

© Federico Pedrotti

© Federico Pedrotti

© Federico Pedrotti

© Federico Pedrotti

Was ist Widerstand? Ist Unsterblichkeit ein sinnvolles Ziel? Kann uns die Seegurke retten? Was Lotz‘ Figuren vereint, ist der Wunsch nach Überwindung der sogenannten Wahrheit, bis hin zur Überwindung des Todes an sich. Mit einem Sammelsurium aus Instrumenten betreten die elf Studierenden der Otto Falckenberg Schule die Bühne der Repräsentation und machen sich auf ihren ganz individuellen Marsch durch die Institutionen, die Gesellschaft und die Zeit.

Es ist ein sehr lustiger Abend, der da im Werkraum zu sehen ist. Eingestreut sind zudem der ein oder andere politische oder sozialkritische Bezug, nur um Spaß soll es nicht gehen. Und auch nicht ums reine Schaulaufen des dritten Jahrgangs, obwohl natürlich jeder im Ensemble einmal sein Sternstündchen hat, sich mit einem Monolog präsentieren darf vor dem so lange ausgebliebenen Publikum. Habermehl hat dafür beherzt in die Vorlage eingegriffen, hat umgestellt, gestrichen, dazu gefügt. Bühnenanweisungen lässt sie gerne sprechen, um dann etwas ganz anderes passieren zu lassen. Die Episoden aus Lotz‘ Satire aufs politische Theater versucht sie nicht mit einer Klammer zusammenzuhalten. Das ist mutig, und es funktioniert prächtig.

Das liegt viel an der Spiellust der Darsteller. Souverän kokettieren sie mit dem Publikum, etwa Rasmus Friedrich in seiner Hitler-Parodie. Oder Marie Dziomber, die die stolz-schüchterne Autoren-Mutti gibt. Ein Fünkchen Liebe wissen Jorid Lukaczik und Nathalie Schörken auch aus drei Metern Entfernung zum Glühen zu bringen. Letztlich ist der komplette Jahrgang gut unterwegs. Wenn sie den Spaß in diesem kargen Corona-Jahr noch mal zeigen könnten, wäre dies schön.

Süddeutsche Zeitung, Yvonne Poppek, 09. Juni 2021

R-Faktor

AbschlussinszenierungRegie /

Das Unfassbare / zu Gast beim Körber Studio Junge Regie

© Nicole Marianna Wytyczak

schulinterne Premiere 7. April 2021 Weitere Vorstellungen/Stream 25. Mai 2021 21 Uhr Tickets unter www.muenchner-kammerspiele.de Gastspiel/Stream am 3. Juni 2021 um 17 Uhr im Rahmen vom Körber Studio Junge Regie Programm und Tickets unter www.thalia-theater.de
mit Şafak Şengül Regie, Recherche, Textcollage Ayşe Güvendiren Bühnen- und Szenenbild Theresa Scheitzenhammer Kostüm und Maskenbild Melina Poppe Dramaturgie Carlotta Huys Sounddesign und Musik Sophia Jani Regieassistenz Suvi Schrank Regiehospitanz Lisa Fricke Dramaturgieassistenz Tassilo Pyko Bühnenbildassistenz und Mitarbeit Szenenbild Jiannis Murböck Kamera und Schnitt Louis Dickhaut Schnitt Oliver Buchalik Licht Maxi Blässing, Dominik Büchl Ton Friedo Günther Video Markus Bührend, Jens Baßfeld Komparserie Lisa Fricke, Suvi Schrank Mentorin Nora Abdel-Maksoud

© Nicole Marianna Wytyczak

© Nicole Marianna Wytyczak

© Nicole Marianna Wytyczak

»Erlebst du das tatsächlich so? Das kann doch nicht sein!« Dieser Unglaube schlägt rassismuserfahrenen Menschen, sobald sie der Dominanzgesellschaft von ihren Erlebnissen erzählen, regelmäßig entgegen.
Das Abwägen über den Wahrheitsgehalt ihrer Berichte beansprucht die weiße Mehrheitsgesellschaft in der Regel für sich.
In Anlehnung an dieses weiße Selbstverständnis einer Deutungshoheit laden BIPoC Kunst- und Kulturschaffende in »R-Faktor. Das Unfassbare«, einer politischen Late Night Show, nun selbstermächtigend dazu ein, über ihre Erfahrungen in der weiß dominierten Kunst- und Kulturbranche
zu urteilen. Entscheiden Sie: Ist es Fakt oder Fiktion?
Gemeinsam mit dem Publikum verfolgt eine Moderatorin die fiktionalisierten Berichte eines Schauspielstudenten, einer Film-Studentin, einer Regieassistentin und zwei Schauspielerinnen. Sie alle eint der R-Faktor: der Rassismus-Faktor und seine Reproduktion. Denn auch in Kulturinstitutionen, den selbsterklärten Orten einer künstlerischen Utopie, dominieren die strukturellen Ungleichheiten der Gesellschaft ihren Berufsalltag. Entwickelt aus Interviews mit 30 BIPoC Kunst- und Kulturschaffenden, bildet »R-Faktor« eine Wirklichkeit ab, vor der ihre weißen Kolleg*innen die Augen verschließen.

messy history lessons

AbschlussinszenierungRegie /

Abschlussinszenierung Regie von Caroline Kapp / zu Gast beim Körber Studio Junge Regie

Premiere am 2. Oktober 2020 um 20 Uhr im Schwere Reiter München Weitere Vorstellungen am 3. Oktober um 17 und 21 Uhr Gastspiel/Stream am 31. Mai 2021 um 20 Uhr im Rahmen vom Körber Studio Junge Studio Programm und Tickets unter www.thalia-theater.de

Mit Marie Bloching, Sina Dresp, Shirin Eissa, Daniela Gancheva, Kira Kayembe Inszenierung Caroline Kapp Bühne Teresa Häußler Kostüm Cordula Schieri Ton Florian Wulff Licht Joannis Murböck Schnitt Laura Kansy Video Kristina Kilian und Camille Tricaud Grafik Desiree Kabis Virtuelle Animation Muschirf Shekh Zeyn Künstlerische Mitarbeit Jan Grosfeld Dramaturgie Manon Haase und Laura Mangels

„Messy History Lessons“ versteht sich als dreiteilige Arbeit, bestehend aus einem analogen Report, einer digitalen Skizze für das Internet sowie einer performativen Umsetzung auf der Theaterbühne. Caroline Kapp schließt ihr Regiestudium an der Otto Falckenberg Schule München mit diesem Projekt ab. Zusammen mit ihrem Team untersucht sie Leerstellen der Erinnerungsarbeit weiblicher* Geschichtsschreibung. Sie fragen sich, wie Körper im Theater zu Trägern von Erinnerungen werden können und erschaffen eine Archäologie des Unsichtbaren. Fünf Frauen* beschließen die linearen Fäden der Geschichtsschreibung zu kappen und nach den Spuren einer möglichen, aber vergessenen Zukunft zu suchen.

Der Begriff der Messy History geht auf die Designerin Martha Scotford zurück. Ihr Messy Blick versucht die Vielfalt alternativer Ansätze und Aktivitäten aufzudecken, zu studieren und einzubeziehen. Eine Messy History ist nicht eine konventionelle Geschichte, sondern viele Geschichten, die verstreut liegen, die nicht in Monumental-Katalogen gelistet sind, die wir in der Bibliothek nicht finden können, weil sie nie verzeichnet worden sind.

Aufgrund der Maßnahmen zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie konnte die Premiere im April 2020 im Pathos Theater München vorerst nicht stattfinden. Eine digitale Skizze der „Messy History Lessons“ wurde während der Zeit der flächendeckenden Ausgangsbeschränkungen und der Schließung der Probebühnen und Theater im März und April 2020 erarbeitet. Als performative Umsetzung für das Internet nutzt sie die Zeit der Quarantäne, um über (historische) Freiräume und Begrenzungen im Leben von Künstlerinnen und Frauen* nachzudenken und diese sichtbar zu machen.

Entstanden ist auch der Messy History Report. Er versammelt unbekanntere Texte von Autorinnen aus dem feministischen Kanon des letzten Jahrhunderts, die wieder in Umlauf gebracht werden sollen. Wenn Sie einen Text mit uns teilen wollen, der im nächsten Messy History Report publiziert werden sollte, schreiben Sie uns eine Mail: messy_history@free.de.

Das Projekt wird von der Richard Stury Stiftung gefördert.

Körperimprovisation

Workshop Schauspiel / Körper /
31. Mai bis 12. Juni 2021

Zum Teufel mit der Realität

Bewegung /

© Mehmet Vanli

Konzept Alvaro Rentz Dancers + performing artists Sonja Christl, Laura Manz, Alvaro Rentz, Florian Voigt Video Valentino Rentz Musik (improvised Drums) Jorid Lukaczik
Ausstrahlung 13. Mai 2021 unter www.schwerereiter.de (unbefristet abrufbar)

© Mehmet Vanli

© Mehmet Vanli

© Mehmet Vanli

„Man muss in der Gegenwart leben, jede Sekunde mit Haut und Haar verschlingen, sich an ihr sättigen.“ – Jacques Lusseyran.

Wie nehme ich meine Umwelt war? Wie setze ich mich in Beziehung zu eben dieser Welt und zu den Menschen, die mich umgeben? Wie sehe ich die Welt? Dies sind Fragen, die Jacques Lusseyran in seinem Buch „Das wiedergefundene Licht“ beleuchtet und welche in seinem Leben eine große Rolle gespielt haben. Mit seinen Texten liefert er keine Antworten, sondern lediglich bildhafte und lyrische Beschreibungen seiner Erfahrungen. Und so haben auch wir uns auf die Suche begeben, nicht nach Antworten sondern nach Erfahrungen: ein Experiment, in dem wir herausfinden wollen, wie wir persönlich erfahrbar machen können, was Lusseyran beschreibt. Ein Experimentieren zum Leben, oder zur Liebe, wie Lusseyran es beschreiben würde und zu unserer Sicht auf diese Welt – etwa hundert Jahre später wollen wir erleben, was dieser junge Mensch beschrieben hat.

4. Besuch im Kreszentia-Stift – mit Publikum!!

Ehrenamt /

Der 2. Jahrgang Schauspiel hat Stücke von Paul Abraham vorgetragen, wie immer unter der Leitung von Axel Humbert und mit Heinz-Peter Lange am Klavier! Danke an alle Beteiligten!