O.E. Hasse Preis für Elisabeth Nittka
Die O. E. Hasse-Stiftung vergibt 2026 zum letzten Mal den O. E. Hasse-Preis. Aus Anlass der letztmaligen Vergabe des Preises werden zwei Preisträgerinnen ausgezeichnet: Elisabeth Nittka, Studierende des 4. Studienjahrs der Otto Falckenberg Schule, und Aya Michèle Zaghdoudi, Studierende des 3. Studienjahrs der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch, teilen sich das Preisgeld.
Elisabeth Nittka, geboren 2003 in Augsburg, machte dort 2021 Abitur und erste Theatererfahrungen am Jungen Theater Augsburg und am theater ensemble, und begann 2022 die Schauspielausbildung an der Otto Falckenberg Schule. Im Rahmen des Studiums wirkte sie u. a. im Live-Hörspiel mit Musik „100 Songs“ (Leitung: Frauke Poolman und Axel Humbert), in Ruben Müllers Regieprojekt „Based on a True Story by Truman Capote“ am Münchner Volkstheater und beim inklusiven szenischen Projekt „Prosperos Insel“ (Leitung: Ramin Anaraki, Caitlin van der Maas) mit. Sie war zudem an den Münchner Kammerspielen in „A Young Swallowman“ (Regie: Florian Fischer) zu sehen, und spielt derzeit in „Pippi Langstrumpf“ (Regie: Daniela Kranz) und „Gschichtn vom Brandner Kaspar“ am Residenztheater, wo sie ab der Spielzeit 2026/27 als Ensemblemitglied engagiert ist.
„Sehr zart und zugleich deftig spielte Elisabeth Nittka die Josefa Brandner in der Kroetz-Adaption des bayerischen Volksstücks. (…) Sie verfügt schon über eine Art Aura, aber ist erfreulicherweise frei von Manierismen der Routine (…)“ (Klaus Völker für die Jury).
Der Preis wurde am 26. Januar 2026 in Berlin verliehen. Herzlichen Glückwunsch!