Ott Falcken-
berg 
Schule 

Bewerbung

Schauspiel

Das Berufsbild des Schauspielers entwickelt sich ständig analog zum Theater weiter. Theater setzt sich ins Verhältnis zur Welt. Ziel der Schauspielausbildung sollen kreative und denkende Schauspieler sein, die nicht nur die Fähigkeit zur Darstellung mitbringen, sondern auch die Lust zur Auseinandersetzung mit der Welt. Die Otto Falckenberg Schule reagiert flexibel auf diese Anforderungen und garantiert zugleich eine fundierte handwerkliche und theoretische Ausbildung.

Dem Studium an der Fachakademie ist eine Aufnahmeprüfung vorangestellt, in der die Ausbildungschancen der Bewerber eingeschätzt werden. Dabei verschafft sich die Schule einen Eindruck darüber, ob bei den Bewerbern in ausreichendem Maß Kreativität, Phantasie, Neugier und Ausdruck vorhanden sind. Circa 12 Studierende bilden nach bestandener Prüfung eine Klasse, die in den folgenden vier Studienjahren in technischem, theoretischem und szenischem Unterricht ausgebildet wird. Körperarbeit, Sprecherziehung, Stimmbildung und Gesang sollen zur Basis des technischen Grundkönnens werden. Improvisation, szenische Übungen und die Arbeit an der Rolle stehen im Mittelpunkt des Schauspielunterrichts und dienen dazu, Körper und Sprache als wichtige Ausdrucksmittel sinnlich zu erfahren und einzusetzen. Der theoretische Unterricht, wie etwa Dramaturgie und Theatergeschichte, ist ein dritter wesentlicher Bestandteil und soll den Zugang zur praktischen szenischen Arbeit und die Allgemeinbildung der Studierenden fördern.

Ab dem zweiten Studienjahr widmet sich die Ausbildung vermehrt der Ensemblearbeit in Form von Praktika an den Münchner Kammerspielen, an anderen Theatern und schuleigenen Inszenierungen und Studienprojekten.

Regie

Der Arbeit des Regisseurs liegt das Bedürfnis des Erzählens zu Grunde. Sein individueller Blick auf Menschen und die Welt soll sich durch seine jeweilige persönliche ästhetische Ausdrucksweise der Öffentlichkeit vermitteln. Die Schule versteht sich deshalb als Anregerin und Ausbilderin, Experimentierfeld und Freiraum bei der Suche nach dem individuellen Stil der Regiestudenten.

Das vierjährige Studium orientiert sich an folgenden korrespondierenden Leitbegriffen: Individualität, Auseinandersetzung, Handwerk und Betreuung.

Von zukünftigen Regiestudenten erwarten wir neben einer kreativen Persönlichkeit einige Jahre Lebens- und/ oder Ausbildungserfahrung. Das besondere Merkmal der Regieausbildung an der Fachakademie ist die enge Anbindung an die Münchner Kammerspiele. Bei Hospitanzen, Regieassistenzen und Praktika in den verschiedenen Bereichen der Theaterarbeit (Bühnenbild, Kostüm, Beleuchtung, u.a.) sammeln die Studierenden von Beginn an praktische Erfahrungen. Analog dazu vermitteln Unterrichte wie Dramenanalyse, Theatergeschichte, Regietheorie etc. die nötigen theoretischen Grundlagen.

Zu Beginn ihrer Ausbildung nehmen die Regiestudenten am Unterricht der Fachrichtung Schauspiel teil und lernen dabei die Ausdrucksmittel des Schauspielers kennen und beschreiben. Das theoretische und praktische Erarbeiten von Konzepten, szenische Übungen mit Schauspielern und Schauspielstudenten und themenbezogene Projekte unter intensiver Betreuung stehen im Mittelpunkt der ersten beiden Jahre. Darüber hinaus bieten ab dem zweiten Jahr eigene Inszenierungen sowie die Abschlussarbeit im vierten Jahr die Möglichkeit, eine individuelle und eigenverantwortliche Erzählweise zu entwickeln.