Otto  Falcken-
berg 
Schul

Achtung /// werk it! 3 Präsentationen am 20. Juli 2018 zwischen 15 Uhr und 20 Uhr, Kammer 3 und Marstallplatz /// Programmdetails siehe untenStipendium des Deutschen Bühnenvereins für Shirin Lilly Eissa, Johann Jaster und Pauline Werner /// Herzlichen Glückwunsch

werk it! 3 – Minifestival

Regie / 20.07.2018 /

Regieprojekte von Ayşe Güvendiren, Moritz Hauthaler, Caroline Kapp, Jacqueline Reddington

Am 20. Juli 2018 zwischen 15 und 20 Uhr in Kammer 3 der Münchner Kammerspiele Karten 9 € / ermäßigt 5 € unter 089 / 233 966 00  oder www.muenchner-kammerspiele.de
Das Dokumentarische macht Wirklichkeit zum Material: Dieser These folgend, setzen sich die Studierenden mit nichtfiktionalen Sachverhalten und Ereignissen auseinander sowie mit der Frage, welche unterschiedlichen szenischen Formen für sie gefunden werden können. Dabei geht es weniger um das Herstellen eines Eindrucks unhinterfragter Authentizität; vielmehr wird der Materialbegriff ernst genommen: Als wirklich angenommene Zusammenhänge werden wie roher Werkstoff behandelt, den es zu bearbeiten gilt, um Stücke mit aktueller Relevanz zu inszenieren.

Programm

15 bis 17.15 Uhr, Kammer 3
elephant
Eine Videoinstallation von Moritz Hauthaler
Dauer: 25 Minuten; Einlass ca. alle 25-30 Minuten

15 bis 19 Uhr, Brache an der Marstallstraße
Don’t work – FANTASIZE! Die Brache.
Ein Projekt von und mit Caroline Kapp und Julia Nitschke
Dauer: ca. 15 Minuten; Anmeldung erforderlich unter: https://doodle.com/poll/ruvth5sbiugpupd5

19 Uhr, Kammer 3
IT’S OKAY TO BE A PLAYER
Eine Performance von und mit Jacqueline Reddington
Dauer: ca. 25 Minuten; anschließend Pause

im Anschluss, Kammer 3
Trick 7105
Ein Stück von Ayşe Güvendiren
Dauer: ca. 30 Minuten

→ Download Programmzettel

zeit zu lieben zeit zu sterben

GastspielJahrgangsinszenierungSchauspiel / 12.10.2018 /

Jahrgangsinszenierung des 3. Studienjahres Schauspiel

Premiere am 20. April 2018 in Kammer 3 der Münchner Kammerspiele eingeladen zum Schauspielschultreffen 2018 nach Graz Auszeichnung Ensemble-Preis beim Schauspielschultreffen 2018 Weitere Vorstellungen am 12. und 14. Oktober 2018 um 20 Uhr
Autor Fritz Kater Inszenierung Robert Lehniger Bühne und Kostüme Kathrin Krumbein Dramaturgie Beret Evensen Musik Daniel Murena Ausstattungsassistenz Caroline Ziegert Regieassistenz Jacqueline Reddington Mit Marie-Joelle Blazejewski, Marie Domnig, Sina Dresp, Lennard Eger, Rosa Falkenhagen, Marcel Herrnsdorf, Tenzin Kolsch, Janus Torp, Niklas WetzelKlara Wördemann, Maria Wördemann

© Federico Pedrotti

© Federico Pedrotti

© Federico Pedrotti

© Federico Pedrotti

© Federico Pedrotti

© Federico Pedrotti

© Federico Pedrotti

vorn ist das paradies man muss nur mehr davon verlangen

Erster Sex, erster Rausch und der Himmel so weit – Fritz Kater erzählt vom Jungsein, von der Liebe und dem Aufbruch ins Leben. Über drei eigenständige Teile spannt sich ein Bogen aus Erinnerungsfetzen, filmischen Dialogen und atemlos dichter Prosa. Den Hintergrund bildet der Mikrokosmos der ehemaligen DDR und doch ist die Geschichte universell: Wenn der Horizont weit wird, die Perspektiven aber eng, braucht es Kraft und Mut, die eigenen Träume nicht aus den Augen zu verlieren.

Archiv

Herzenslust – wohin die Füße tragen …

SchauspielWorkshop / 13.07.2018 /

Ein Gesangsworkshop von Georgette Dee und Heinz-Peter Lange mit dem 3. Jahrgang Schauspiel

Am 13. Juli 2018 um 19.30 Uhr in Kammer 2 der Münchner Kammerspiele Karten 9 € / ermäßigt 5 € (inkl. MVV) gibt es unter 089 / 233 966 00  oder www.muenchner-kammerspiele.de

War der Mensch zuerst Wanderer oder Dörflebauer, Jäger und Sammler oder sesshaft? Wie ist es, frei durch die Welt zu streifen und wo es schön ist, zu bleiben, leben, lieben – weiter zu ziehen? Was ist das für ein Lebensgefühl, einfach im Jetzt zu sein, ohne Verpflichtungen und Zwänge?

Erzählt werden Geschichten zum Thema „Nomadenleben“, als Metapher für ein freies, ungebundenes Leben ohne Sorgen um Haus und Hof, Bausparverträge und Miete.

Wie hoch ist Augenhöhe?

SchauspielWorkshop / 10.-12.07.2018 /

Ein inklusiver Workshop der Otto Falckenberg Schule in Zusammenarbeit mit dem Kulturreferat der Landeshauptstadt München, dem Kreativ Labor der Pfennigparade und der Freien Bühne München.

Präsentation des Workshops am 10. und 11. Juli 2018 um 19 Uhr, am 12. Juli 2018 um 20 Uhr in Kammer 3 der Münchner Kammerspiele Karten 9 € / ermäßigt 5 € (inkl. MVV) gibt es unter 089 / 233 966 00  oder  www.muenchner-kammerspiele.de
Mit Stefano Bedrich, Deborah-Maditha Dolle, Shirin Lilly Eissa, Dennis Fell-Hernandez, Catrin Gammel, Frangiskos Kakoulakis, Joschka Kientsch, Regina Kögler, Lion Leuker, Jochanah Leonie Mahnke, Anna Katharina Seidel, Paul Hofmann-Wellenhof Leitung Crescentia Dünßer Mitarbeit und Assistenz Leonie Kopineck, Lucy Wilke Mitarbeit Körperarbeit Johanna Richter

Gibt es Menschen ohne Behinderung?
Tut es dir weh, wenn ich tanze?
Wann hab ich es geschafft?
Gibt es die perfekte Bewegung?
Wo bist du mir ähnlicher als ich?
Was kannst du am besten nicht gut?
Werden Engel flügge?
Was trinken Fische?
Magst du Schokoladensoufflé?

Zwölf Kreative gehen spielerisch dem Schlagwort Inklusion und dem Narrativ des Normativen nach. Die Antworten? Entschieden subjektiv.

→ Download Programmheft Teil 1

→ Download Programmheft Teil 2

Finnisch

Regie / 05.07.2018 /

Projekt 3. Jahrgang Regie von Jacqueline Reddington

 

© Saskia Pfeiffer

Premiere 5. Juli 2018 um 20 Uhr in Kammer 3 der Münchner Kammerspiele Weitere Vorstellungen am 7. und 8. Juli um 20 Uhr Karten 9 € / ermäßigt 5 € unter 089 / 233 966 00  oder www.muenchner-kammerspiele.de
Autor Martin Heckmanns Inszenierung Jacqueline Reddington Bühne Louis Panizza Kostüm Ji Hyung Nam Dramaturgie Lüder Wilcke Video Saskia Pfeiffer, Leonard Schulz Mit Olaf Becker, Linda-Antonia Heue

© Federico Pedrotti

© Federico Pedrotti

© Federico Pedrotti

© Federico Pedrotti

© Federico Pedrotti

© Federico Pedrotti

© Federico Pedrotti

Ein Mann allein zu Hause. Er wartet auf Besuch. Ein Ringen mit seinen Sehnsüchten beginnt, eine Stunde zwischen gefühlvollem Verlangen und obsessivem Fetisch vergeht. Die phantastischen Weiten des Digitalen öffnen sich: Wünsche lassen sich im Internet maßgetreu erfüllen, Sehnsüchte werden sofort verwirklicht – oder nie gestillt.

Die Welt erscheint uns grenzenlos und stets verfügbar, solange die W-Lan-Verbindung funktioniert. Aber hilft das, Einsamkeit zu mindern? Oder verstärkt die Allgegenwärtigkeit von Dienstleistungen und Inhalten die innere Leere nur?

Ein Abend zwischen leibhaftiger Realität und digitaler Täuschung.

Mit freundlicher Unterstützung der Richard Stury Stiftung

Ausgezeichnet

30.06.2018 /

Unser 3. Jahrgang Schauspiel gewinnt beim Schauspielschultreffen in Graz den Ensemble-Preis! Herzlichen Glückwunsch!

Auszug aus der Laudatio der Jury in Graz:

„Jede junge Generation braucht Mut und muss Risiken eingehen, um die eigenen Sehnsüchte und Visionen zu behaupten. Es erfordert Kraft, die Angst neu und positiv zu bewerten, Angst ist nicht die Mutter der Feigheit. Angst kann sehr gesunde Eigenschaften haben. Und genau das haben wir von diesem Ensemble gesehen. Ihnen ist es gelungen, die eigene Generation in einem anderen geschichtlichen Kontext so darzustellen, dass wir das Gefühl haben, die Menschen, die da vor uns auf der Bühne stehen, eignen sich etwas an, suchen und loten aus, wo sich ihre eigenen Erinnerungen und Wünschen mit denen der historischen Figuren überlagern.
Sie spielen modern und bewusst mit den Mitteln des Theaters, trotzdem historisch konkret und dennoch undidaktisch. Ohne Angst sich zu zeigen und ohne sich dabei zu entblößen. Es sind eigenständig denkende Schauspielerinnen und Schauspieler mit lebendigen Augen für die Partnerin und Partner und die Situation.
Die spielerisch zwischen Generationen und Figuren wechseln und jedem Charakter eine kleine, kluge, skizzenhafte Zeichnung verleihen.
Zum Beispiel hockt da eine Krähe auf dem Zaun und beobachtet alles – wie die Stasi; ein Sportlehrer verbaut sich seinen eigenen Abgang, während seine Schüler sich zwischen erster Liebe und Republikflucht verstricken. Und das sind nur kleine Momente aus dieser detailreichen, spielfreudigen, vielfältig-dichten Inszenierung, die aus Figuren verschiedenster Generationen eine geschlossene Welt entstehen lässt, die man zu kennen meint.
Ein toller Jahrgang, der frei von Zynismus ein geschlossen agierendes Ensemble bildet, das mit Liebe zu den Spielpartnerinnen und -partnern, zu den eigenen und fremden Figuren und dem ganzen Vorgang des Theatermachers an sich eine fröhliche Energie ausstrahlt.“

NEW GREEK WAVE

Regie / 03.05.2018 /

Festival für zeitgenössisches Theater aus Griechenland

03. – 06. Mai 2018
Theater Bremen
Künstlerische Projektleitung: Isabelle Becker, Marthe Labes und Caroline Anne Kapp / Griechische Assistenz: Katerina Adamara
gefördert durch: Kulturstiftung des Bundes, Onassis Cultural Center / präsentiert von: Radio Cosmo und Diablog, Hellas Film Box Berlin

NEW GREEK WAVE ist ein Festival für zeitgenössisches griechisches Theater in Bremen. Initiiert von drei jungen Theatermacherinnen, die die szenischen Umsetzungen der jungen Künstler*innen aus Griechenland, die ihre Konflikte und Lebenswelten in ihren performativen Arbeiten verdichten, am Theater Bremen vorstellen wollen. Vom 3. bis 6. Mai 2018 stehen Gastspiele griechischer Performer*innen und Theatermacher*innen am Theater Bremen im Fokus. Die eingeladenen Künstler*innen grenzen sich mit großer Vehemenz von konventionellen Theaterstrukturen ab, verhandeln aktuelle Themen und kreieren neue hybride Theaterformen. Das Festival NEW GREEK WAVE bietet Raum für ein künstlerisches und soziales Netzwerk über nationale und kulturelle Grenzen hinweg. Ein wichtiger Dialog- und Kooperationspartner ist dabei die Experimentalbühne -1 am Nationaltheater Athen. Unter der Leitung von Anestis Azas und Prodromos Tsinikoris hat sie sich seit Oktober 2016 als ein Ort für experimentelle theatrale Projekte etabliert.

„Clean City“, eine dokumentarische Arbeit von Anestis Azas und Prodromos Tsinikoris, eine griechische Erstaufführung von „Die lächerliche Finsternis“ von Wolfram Lotz der Regisseurin Katerina Giannopoulou, die Geschichte eines Paares in Zeiten der Krise von Vasso Kamaratou und Kostas Koutsolelos und performative Arbeiten von Simos Kakalas und Nova Melancholia. Diese Produktionen bieten Anlass, um im Diskursraum über die Arbeitsbedingungen und Perspektiven des zeitgenössischen Theaters in Griechenland zu sprechen.

Das Schloss

Regie / 03.05.2018 /

Projekt 3. Jahrgang Regie von Moritz Hauthaler

© Federico Pedrotti

Premiere am 3. Mai 2018 in Kammer 3 der Münchner Kammerspiele  
nach einem Romanfragment von Franz Kafka Inszenierung Moritz Hauthaler Bühne Xaver Unterholzner Kostüm Henriette Müller Dramaturgie Laura Andreß Musik Martin Baumgartner, Laura Andreß Licht Fiona Hamann, Katrin Langner Video Vanessa Ivan, Leo Schulz Regieassistenz Carlotta Huys Mit Leah-Anouk Elias, Julia Windischbauer, Joscha Baltha, Dan Glazer

© Federico Pedrotti

© Federico Pedrotti

© Federico Pedrotti

© Federico Pedrotti

© Federico Pedrotti

© Federico Pedrotti

Als K. das Dorf betritt, blickt er in scheinbare Leere empor. Nebel und Finsternis umgeben den in der Ferne liegenden Schlossberg. Trotz Annäherungsversuchen bleibt das Schloss für ihn ein Mysterium, ein sich ständig wandelndes Vexierbild, dessen Versprechungen ihn aus der Enge und Kälte des Dorfes locken, sich aber doch nie ganz zu erfüllen scheinen. Denn der Weg der Bürokratie und Ämter ist weit. Und nur K.s Verlangen, zu dem Sehnsuchtsort, um dessen Anerkennung er unbeirrbar kämpft, vorzustoßen, lenkt ihn von den täglichen Niederlagen und Demütigungen ab.

K., der Suchende, ewig Fragen Stellende, beginnt, die scheinbar naturgegebene Logik des Schlosses und seine undurchschaubaren Macht- und Hierarchiestrukturen auszutesten, bis er sein Ziel schließlich völlig aus den Augen verliert. Zwischen beklemmender Dorfgemeinschaft und bürokratischem Apparat gefangen, führt er dort einen Kampf um sein Recht, wo alle sich längst mit der Ungerechtigkeit abgefunden und das Schloss als psychologisches System verinnerlicht haben.

„Das Schloss“ rückt die Unzuverlässigkeit von Erzählstruktur und Wahrnehmung in Kafkas Romanfragment in den Fokus und macht aus K.s Suche nach Antworten ein wirres Geflecht aus Spekulationen und Wahnvorstellungen. Die Narration um das undurchschaubare Schloss und seine Protagonisten bricht so in Einzelfragmente und wird zum Spiel der Perspektiven und Erinnerungen.

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MusikSchauspiel / 22.+23.03.2018 /

Ein musikalisches Projekt von und mit dem 2. Jahrgang Schauspiel und Thomas Kürstner, Sebastian Vogel und Eckhard Winkhaus

Am 22. und 23. März 2018 um 20 Uhr in Kammer 3 der Münchner Kammerspiele

Eine persönliche Begegnung mit Musik und Musikalität. Die Stimme als Instrument, das Wort als Musik, das Ohr als Seismograph meiner Empfindungen. Wie gewinnen musikalische Räume Kontur, wie wird aus Rauschen Musik, aus einzelnen Körpern ein gemeinsamer Klangraum? Und wie entstehen daraus Geschichten? Gemeinsam gehen die Studierenden auf die Suche nach musikalischen Experimentieranordnungen. Mit sich selbst und mit anderen.